Startseite → Treatwell vs Fresha 2026: Welche Plattform lohnt sich?

Treatwell vs Fresha: Vergleich 2026

Treatwell und Fresha sind beides Plattformen — aber mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Treatwell nimmt Provision, Fresha Transaktionsgebühren. Was ist am Ende günstiger?

Kriteriumterm-inFresha
Grundgebühr€0€0
Provision25-35% auf NeukundenKeine
KartengebührStandard2,19% + €0,20
MarketplaceTreatwell-App (DE)Fresha-App (international)
DatenstandortEUUK/USA
BewertungenEigenes SystemEigenes System

Treatwell: Stark in Deutschland

Treatwell hat eine starke Präsenz in Deutschland: Millionen Nutzer in der App, hohe Markenbekanntheit. Für Neukunden-Gewinnung im deutschen Markt ist Treatwell erfahrungsgemäß effektiver als Fresha.

Fresha: Kostenlos aber mit Gebühren

Fresha hat keine Provision — aber bei jeder Kartenzahlung fallen Gebühren an. Bei aktivem Salon können die effektiven Kosten höher sein als Treatwells Provision. Vorteil: Keine Vertragsbindung, sofort kündbar.

Unser Tipp: Eigene Sichtbarkeit aufbauen

Beide Plattformen haben das gleiche Grundproblem: Ihre Kunden gehören der Plattform. Wir empfehlen: Nutzen Sie Plattformen kurzfristig für Neukundengewinnung, bauen Sie parallel eigene Sichtbarkeit auf (Google-Bewertungen, eigene Website mit term-in), und reduzieren Sie die Plattform-Abhängigkeit schrittweise.

Wechsel-Checkliste: So migrieren Sie schmerzfrei

Sie haben sich entschieden zu wechseln? Checkliste: 1) Neues System einrichten und parallel laufen lassen (1 Woche). 2) Stammkunden per SMS informieren: „Ab sofort noch einfacher buchen auf unserer Website.“ 3) Google Business Profile aktualisieren (Buchungslink). 4) Altes System erst deaktivieren wenn 80% der Buchungen über das neue System laufen. 5) Auf keinen Fall beide Systeme dauerhaft parallel — das verwirrt Kunden. Der gesamte Wechsel dauert erfahrungsgemäß 2-3 Wochen. Die meisten Kunden merken kaum einen Unterschied.

Treatwell verstehen: Marketplace vs. eigene Buchung

Treatwell ist eine Buchungsplattform — kein reines Salon-Tool. Der fundamentale Unterschied: Kunden buchen auf treatwell.de, nicht auf Ihrer Website. Treatwell bringt Neukunden (positiv), aber diese Kunden gehören Treatwell (negativ). Bei jedem über Treatwell gebuchten Termin zahlen Sie Provision: 20-35% bei Neukunden, 5-10% bei Bestandskunden. Bei einem €50-Service sind das €10-17,50 Provision pro Neukunde. Monatlich bei 30 Treatwell-Buchungen: €300-525 Provision. Dazu kommt die monatliche Gebühr. Treatwell kann sich trotzdem lohnen — aber nur als Ergänzung, nicht als Hauptbuchungskanal.

Die Provisions-Falle: Wann sich Treatwell nicht mehr lohnt

Die Rechnung muss stimmen: Wenn Sie über Treatwell einen Neukunden gewinnen der zum Stammkunden wird (z.B. 10 weitere Besuche direkt bei Ihnen), hat sich die einmalige Provision gelohnt. Customer Acquisition Cost: €15. Customer Lifetime Value: €400+. ROI: Excellent. Aber: Wenn der Kunde immer über Treatwell bucht (weil er die App nutzt, nicht Ihre Website), zahlen Sie bei jedem Besuch Provision. 10 Besuche à €50 mit 10% Bestandskunden-Provision: €50 Provision. Das ist kein Akquise-Kanal mehr, sondern eine permanente Umsatzsteuer. Die Lösung: Treatwell-Kunden beim ersten Besuch zur Direktbuchung konvertieren. Karte mit QR-Code zur eigenen Buchungsseite, „Nächstes Mal direkt bei uns buchen — sparen Sie Gebühren und wir geben 5% Rabatt.“

Treatwell vs. eigene Online-Buchung: Der ehrliche Vergleich

Treatwell: + Bringt Neukunden die Sie sonst nicht gefunden hätten. + Professionelle App und Plattform. - Provision bei jedem Termin. - Kunden gehören der Plattform. - Kein Einfluss auf Bewertungen und Ranking. Eigene Online-Buchung (z.B. term-in): + Keine Provision. + Kunden buchen bei Ihnen, Daten gehören Ihnen. + Google-Bewertungen stärken Ihr Profil. + KI-Chat für bessere Conversion. - Sie müssen selbst für Traffic sorgen. Die optimale Strategie für viele Salons: Treatwell als Neukunden-Kanal beibehalten, aber Bestandskunden konsequent auf die eigene Buchung umleiten. So nutzen Sie Treatwells Reichweite ohne in die Provisionsfalle zu tappen.

Schritt-für-Schritt: Von Treatwell zur eigenen Buchung wechseln

Phase 1 (Monat 1-2): Eigene Online-Buchung einrichten und parallel zu Treatwell laufen lassen. Website mit Buchungswidget ausstatten. Google Business Profil aktualisieren. Phase 2 (Monat 3-4): Bei jedem Treatwell-Kunden im Salon die eigene Buchung promoten. Visitenkarte mit QR-Code. „5% Rabatt bei Direktbuchung.“ SMS an bestehende Kunden mit neuem Buchungslink. Phase 3 (Monat 5-6): Treatwell-Profil auf weniger Slots reduzieren. Nur noch 20-30% der Kapazität auf Treatwell anbieten, den Rest exklusiv über die eigene Buchung. Phase 4 (ab Monat 7): Entscheidung: Treatwell komplett beenden oder als Neukunden-Kanal mit minimaler Kapazität weiterlaufen lassen. Erfahrungswert: 60-70% der Treatwell-Kunden wechseln innerhalb von 3 Monaten zur Direktbuchung.

Shore-Alternativen 2026: Vollständige Marktübersicht

Der deutsche Markt für Salon-Software ist vielfältig. Neben Shore und term-in gibt es weitere Optionen: Treatwell Connect (€49+/Monat, Marketplace-Modell mit Neukunden-Zugang), Fresha (kostenloser Grundtarif, Provision auf Zahlungen), Planity (französischer Anbieter, expandiert nach Deutschland), Timify (generische Terminbuchung, nicht beauty-spezifisch), SimplyBook.me (flexibel, aber komplex), Booksy (stark bei Barbershops). Jeder Anbieter hat seine Nische. Shore positioniert sich als deutscher All-in-One-Anbieter für verschiedene Branchen. Der Vorteil: Breites Feature-Set. Der Nachteil: Nichts ist beauty-spezifisch optimiert. Für einen Yoga-Lehrer und einen Friseursalon dasselbe System zu nutzen bedeutet Kompromisse bei branchenspezifischen Features. Spezialisierte Anbieter wie term-in bieten Features die Shore strukturell nicht bieten kann: KI-basierte natürliche Sprachbuchung, automatische Bewertungsanfragen, Mehrsprachigkeit.

Versteckte Kosten die in keinem Preisvergleich stehen

Jedes Buchungssystem hat Kosten die nicht auf der Preisseite stehen. Einarbeitungszeit: Wie lange braucht Ihr Team um das System zu beherrschen? 2 Stunden oder 2 Wochen? Bei 3 Mitarbeitern und €15/h sind 8 Stunden Einarbeitung = €360 einmalige versteckte Kosten. Kundenverlust während der Umstellung: Erfahrungsgemäß gehen bei einem Systemwechsel 5-10% der Buchungen vorübergehend verloren. Bei €5.000 Monatsumsatz sind das €250-500 Verlust im Umstellungsmonat. Support-Qualität: Wenn das System ausfällt und der Support erst nach 48 Stunden antwortet, ist das teurer als jede Monatsgebühr. Export-Lock-in: Können Sie Ihre Kundendaten exportieren wenn Sie wechseln wollen? Manche Anbieter machen den Export absichtlich schwer. Prüfen Sie das VOR dem Vertragsabschluss. Vertragslaufzeit: Monatsverträge sind immer flexibler als Jahresverträge — auch wenn der Jahrespreis günstiger aussieht.

Erfolgsgeschichten: Wie Salons No-Shows besiegt haben

Salon A (Hamburg, 3 Mitarbeiter): Vor der Digitalisierung 18% No-Show-Rate, €28.000 Jahresverlust. Nach Einführung von SMS-Erinnerungen und Online-Buchung: 6% No-Show-Rate, €9.300 Jahresverlust. Netto-Ersparnis: €18.700 pro Jahr bei €348 Systemkosten (term-in Pro). Salon B (München, 5 Mitarbeiter): Premium-Salon mit hohem Durchschnittspreis (€85). No-Show-Rate vorher: 12%. Jahresverlust: €39.000. Nach Einführung von SMS + Anzahlungssystem für Premium-Behandlungen: 3% No-Show-Rate. Jahresverlust: €9.750. Netto-Ersparnis: €29.250. Salon C (Berlin, Solo-Friseurin): Einpersonensalon, 10 Termine pro Tag. No-Show-Rate: 25%. Jeder No-Show bedeutete 30 Minuten nichts tun bei laufenden Fixkosten. Nach Einführung von Online-Buchung mit doppelter SMS: 7% No-Show-Rate. Gewonnene produktive Stunden pro Monat: 12. Zusatzumsatz: €750 monatlich.

Bewertungs-Automatisierung: Von 2 auf 20 Bewertungen pro Woche

Manuell nach Bewertungen zu fragen ist mühsam und inkonsequent. An guten Tagen fragt das Team jeden Kunden, an stressigen Tagen niemanden. Die Lösung: Automatisierung. Der Prozess: Nach jedem abgeschlossenen Termin (automatisch erkannt durch das Buchungssystem) geht 2 Stunden später eine SMS raus: „Danke für Ihren Besuch bei [Salonname]! Wie war es? Wir freuen uns über Ihr Feedback: [Google-Link].“ Ergebnisse in der Praxis: Ohne Automatisierung: 2-3 neue Bewertungen pro Woche. Mit automatischer SMS: 15-20 neue Bewertungen pro Woche. Nach 3 Monaten: 180-240 zusätzliche Bewertungen. Der Effekt auf das Google-Ranking: Signifikant. Salons berichten von 40-60% mehr Profilaufrufen innerhalb von 8 Wochen nach Start der Automatisierung. Mehr Profilaufrufe bedeuten mehr Anrufe, mehr Website-Besuche, mehr Buchungen.

Wettbewerbsanalyse: So checken Sie die Konkurrenz

Bevor Sie in Marketing investieren sollten Sie wissen was die Konkurrenz macht. Google-Maps-Recherche: Suchen Sie „Friseur + Ihr Stadtteil“. Wer erscheint in den Top 3? Wie viele Bewertungen haben sie? Wie ist ihr Google-Profil gestaltet? Website-Check: Haben die Top-Konkurrenten Online-Buchung? Wie schnell lädt ihre Website? Welche Dienstleistungen und Preise bieten sie? Instagram-Analyse: Follower-Zahl, Posting-Frequenz, Engagement-Rate (Likes/Kommentare pro Post). Bewertungs-Analyse: Lesen Sie die negativen Bewertungen der Konkurrenz — dort stehen die unerfuellten Kundenwünsche die SIE erfüllen können. Preisvergleich: Sind Sie teurer oder günstiger? Beides ist okay, aber Sie müssen es wissen und kommunizieren. Diese Analyse dauert 2-3 Stunden und sollte halbjährlich wiederholt werden. Die Erkenntnisse sind unbezahlbar für Ihre Positionierung.

Multi-Standort-Management: Wenn ein Salon nicht reicht

Sobald ein zweiter Standort dazukommt, ändern sich die Anforderungen an die Software fundamental. Zentrales Dashboard — Ein Überblick über alle Standorte: Auslastung, Umsatz, No-Show-Raten, Bewertungen. Ohne zentrale Übersicht fliegen Sie blind. Einheitliche Buchung — Kunden sollten beim Buchen den Standort wählen können. Idealerweise schlaegt das System den nächsten verfügbaren Termin standortübergreifend vor. Mitarbeiter-Rotation — Kann ein Mitarbeiter an verschiedenen Standorten eingeplant werden? Verhindert das System Doppelbuchungen über Standorte hinweg? Getrennte Auswertung — Umsatz, Kosten, Kundenzahlen pro Standort. Welcher Standort performt besser? Wo muss optimiert werden? Nicht jede Software kann Multi-Standort. Prüfen Sie das bevor Sie expandieren — ein Systemwechsel mit zwei Standorten ist doppelt so aufwendig wie mit einem.

Kassenprüfung: Darauf schauen Finanzprüfer

Bei einer Kassenprüfung (Kassennachschau) kommt der Prüfer unangekündigt. Was er sehen will: TSE-Export der letzten Monate, Lückenlosigkeit der Belegnummern (fehlende Nummern sind ein Alarmsignal), Tagesabschlüsse (Z-Berichte), Stornierungsquote (ungewöhnlich hohe Stornos deuten auf Manipulation), Verhältnis Bar zu Kartenzahlung. Die häufigsten Fehler die zu Nachzahlungen führen: Fehlende Einzelaufzeichnungen (nur Tagessummen statt Einzelbons), Lücken in der Belegnummernfolge, Keine TSE installiert, Kassenbuch nicht tagesaktuell geführt. Die Konsequenz bei Mängeln: Das Finanzamt darf den Umsatz schätzen — und schätzt immer nach oben. Eine Schätzung von 20-40% über dem tatsächlichen Umsatz ist keine Seltenheit. Bei €150.000 Jahresumsatz und 30% Aufschlag: €45.000 zusätzliches zu versteuerndes Einkommen. Ein ordnungsgemäßes Kassensystem ist die günstigste Versicherung gegen dieses Risiko.

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