Der Markt für Salon-Software boomt. Aber welches System passt wirklich zu Ihrem Salon? Wir haben die wichtigsten Anbieter getestet und verglichen — ehrlich und ohne Werbefloskeln.
Bevor wir vergleichen, die Kernfrage: Was brauchen Sie wirklich? Die meisten Salons brauchen drei Dinge: Online-Terminbuchung (weil Kunden nicht mehr anrufen wollen), Erinnerungen (weil No-Shows Geld kosten) und einen Überblick (wer kommt wann zu wem). Alles darüber hinaus — Lagerverwaltung, Marketing-Automation, Social-Media-Integration — ist nice-to-have, aber nicht entscheidend. Die beste Software ist die, die Ihre drei Kernprobleme löst, ohne Sie mit Funktionen zu überfordern.
term-in geht einen völlig anderen Weg als die etablierten Anbieter. Statt eines Kalenders mit Klick-Buchung bietet term-in einen KI-Chat-Assistenten. Kunden schreiben einfach was sie wollen — „Nächsten Donnerstag Nachmittag Haare schneiden“ — und die KI bucht automatisch. Das funktioniert in vier Sprachen und fühlt sich an wie eine WhatsApp-Nachricht. Dazu: automatische SMS-Erinnerungen und Google-Bewertungs-Anfragen sind inklusive. Preis: ab 29 Euro/Monat ohne Provision. Schwäche: Noch jung am Markt, Community kleiner als bei etablierten Anbietern.
Treatwell ist Marktführer in Europa mit Millionen Nutzern. Der Vorteil: Neukunden finden Sie über die Treatwell-App. Der Nachteil: Treatwell nimmt 25-35% Provision auf Neukunden-Buchungen. Bei 10 Neukunden pro Monat à 50 Euro zahlen Sie 125-175 Euro — mehr als jede andere Software. Außerdem gehören die Kundenbeziehungen Treatwell, nicht Ihnen. Bestandskunden buchen über Treatwell statt direkt bei Ihnen. Gut für: Salons die dringend Neukunden brauchen und die Provision akzeptieren.
Shore bietet ein umfassendes Paket: Buchung, Kassensystem, Marketing, Website-Builder. Ab 39 Euro/Monat für Basis, 69 Euro für Premium. Stärke: Alles aus einer Hand, gute Integration mit Google und Social Media. Schwäche: Die Oberfläche ist komplex, Einarbeitung dauert. SMS-Erinnerungen kosten extra. Für kleine Salons oft überdimensioniert. Gut für: Größere Salons die ein All-in-One-System wollen und bereit sind, Zeit in die Einrichtung zu investieren.
Planity expandiert aggressiv nach Deutschland. Ab 49 Euro/Monat, keine Provision. Modernes Interface, gute Buchungs-App. SMS-Erinnerungen inklusive. Schwäche: Noch nicht flächendeckend in Deutschland bekannt, Support manchmal auf Französisch. Keine KI-Funktionen. Gut für: Salons die eine moderne, visuell ansprechende Lösung ohne Provision suchen.
Für kleine Salons (1-3 Mitarbeiter) die eine einfache, günstige Lösung suchen: term-in. Für Salons die Neukunden über eine Plattform gewinnen wollen: Treatwell. Für große Salons mit Kassensystem-Bedarf: Shore. Für Salons die eine moderne Alternative ohne Provision wollen: Planity. Der Trend 2026 geht klar Richtung KI und Automation — und hier hat term-in als einziger Anbieter die Nase vorn.
Wir haben gemessen wie lange es dauert von der Erstanmeldung bis zur ersten echten Buchung: term-in: 5 Minuten. Account erstellen, 3 Dienstleistungen eintragen, Widget-Code kopieren, fertig. Die erste Buchung kann theoretisch 6 Minuten nach der Anmeldung eingehen. Shore: 45-60 Minuten. Umfangreiches Setup mit Kassensystem-Konfiguration, Mitarbeiterplanung, Dienstleistungskatalog. Leistungsfähig, aber komplex. Planity: 20-30 Minuten. Modernes Interface, aber viele Pflichtfelder und Verifizierung. Treatwell: 3-5 Werktage. Profil wird manuell geprüft, Fotos müssen freigegeben werden. Für einen Salonbesitzer der heute Abend entscheidet und morgen früh die erste Buchung will: Nur term-in liefert dieses Tempo.
Wir haben den Support jedes Anbieters getestet — mit einer realistischen Frage: „Mein Widget zeigt keine freien Termine obwohl welche da sind.“ term-in: Antwort per Chat innerhalb von 2 Stunden, Problem gelöst mit Screenshot-Anleitung. Persönlicher Ton. Shore: Antwort innerhalb von 24 Stunden per E-Mail. Professionell aber unpersönlich. Ticket-System. Planity: Antwort nach 36 Stunden, teilweise auf Französisch. Treatwell: Automatische Antwort, dann 3 Tage Funkstille, dann Template-Antwort die nicht zum Problem passt. Für kleine Salons ohne IT-Abteilung ist schneller, persönlicher Support entscheidend.
Software ist eine langfristige Entscheidung. Sie wollen nicht in 2 Jahren wieder wechseln. Treatwell: Börsennotierts Unternehmen, finanziell stabil, aber das Provisionsmodell steht unter Druck. Immer mehr Salons wechseln zu provisionsfreien Alternativen. Shore: Etabliert in DACH, solide Finanzierung. Risiko: Wenn KI-Buchung Standard wird, muss Shore nachziehen oder verliert Marktanteile. Planity: Aggressiv expandierend, gut finanziert aus Frankreich. Risiko: Noch nicht profitabel, abhängig von Investorengeldern. term-in: Jung und agil. Vorteil: Bereits KI-nativ, schnelle Iteration. Risiko: Kleines Team, muss Kundenstamm aufbauen. Der sicherste Weg: Testen Sie selbst — 14 Tage kostenlos reichen um zu wissen ob term-in für Sie funktioniert.
Nach all den Vergleichen kommt es auf eine einfache Frage an: Was ist Ihr größtes Problem? Zu wenig Neukunden? Dann starten Sie mit Treatwell und wechseln später. Zu viele No-Shows? term-in mit SMS-Erinnerungen löst das sofort. Zu wenig Google-Bewertungen? term-in automatisiert das in Wochen. Zu komplexe Verwaltung? Shore bietet ein All-in-One-Kassensystem. Zu teuer? term-in ist der günstigste Anbieter mit vollem Funktionsumfang. Die „beste“ Software gibt es nicht — nur die beste für Ihre Situation. Und mit 14 Tagen kostenlosem Test finden Sie das risikofrei heraus.
1) Online-Buchung rund um die Uhr — 72% der Buchungen erfolgen außerhalb der Salon-Öffnungszeiten. Ohne 24/7-Buchung verlieren Sie diese Kunden an Wettbewerber. 2) Automatische SMS-Erinnerungen — Reduziert No-Shows um 55-65%, spart €5.000-15.000 pro Jahr. 3) Google-Bewertungsmanagement — Automatische Anfragen nach jedem Termin, der wichtigste lokale SEO-Faktor. 4) Mitarbeiterverwaltung — Individuelle Kalender, Fähigkeiten, Arbeitszeiten, automatische Zuweisung. 5) DSGVO-Konformität — Datenspeicherung in der EU, AVV, Einwilligungsmanagement. Fehlt eine dieser Funktionen, ist die Software für 2026 nicht ausreichend.
Tag 1-2: System auswählen und Account erstellen. Dienstleistungen anlegen mit Dauer und Preis. Mitarbeiter hinzufügen mit Arbeitszeiten. Tag 3-4: Buchungswidget auf der Website einbinden. Google Business Profil mit neuem Buchungslink aktualisieren. SMS-Erinnerungen konfigurieren (24h + 2h vorher). Tag 5-6: Testbuchungen durchführen. Mitarbeiter einweisen. Notfallplan erstellen (was wenn das System ausfällt?). Tag 7: Live-Start. Stammkunden per SMS über neue Buchungsmöglichkeit informieren. Social Media Post. Schild im Salon: „Jetzt auch online buchbar!“. Die ersten 2 Wochen: Parallel noch telefonische Buchungen annehmen, langsam umstellen.
Investition: €29-79/Monat für ein professionelles System. Einsparungen und Mehreinnahmen: No-Show-Reduktion (€300-800/Monat), eingesparte Arbeitszeit für Terminverwaltung (€200-400/Monat), Neukunden durch bessere Google-Sichtbarkeit (€400-1.200/Monat), höhere Auslastung durch 24/7-Buchbarkeit (€200-600/Monat). Konservativ gerechnet: €1.100 Mehrwert pro Monat bei €29 Kosten. Das ist ein ROI von 3.700%. Selbst wenn nur die Hälfte der Effekte eintritt: €550 Mehrwert bei €29 Kosten — immer noch ein ROI von 1.800%. Es gibt wenige Investitionen im Salonbereich mit vergleichbarer Rendite.
Morgens, 7:00 Uhr: Das System hat über Nacht 4 neue Buchungen entgegengenommen. 8:00 Uhr: Automatische SMS-Erinnerungen gehen an alle heutigen Kunden raus. 10:30 Uhr: Ein Kunde storniert per SMS-Link. Innerhalb von 3 Minuten wird der Slot automatisch an den nächsten Kunden auf der Warteliste angeboten. 14:00 Uhr: Nach einem zufriedenen Kundenbesuch geht automatisch eine Google-Bewertungsanfrage raus. 18:00 Uhr: Tagesabschluss — das System zeigt: 16 Termine, 0 No-Shows, 2 neue Bewertungen, 3 Buchungen für morgen. Die Salon-Inhaberin hat keinen einzigen manuellen Verwaltungsschritt gemacht. So sieht Digitalisierung im Alltag aus — nicht als Revolution, sondern als stille Effizienzmaschine im Hintergrund.
Ein unterschätztes Risiko: Was passiert mit Ihren Kundendaten und Terminen wenn Ihr Software-Anbieter insolvent geht, gehackt wird, oder den Dienst einstellt? Prüfen Sie vor Vertragsabschluss: Datenexport — Können Sie jederzeit einen vollständigen Export Ihrer Kundendaten herunterladen? In welchem Format (CSV, Excel)? Wie aktuell ist der Export? Backup-Strategie — Wo werden Ihre Daten gespeichert? Wie oft werden Backups erstellt? Was ist die maximale Datenverlustzeit bei einem Serverausfall? Ausfallsicherheit — Wie hoch ist die garantierte Verfügbarkeit? 99,9% bedeutet maximal 8,7 Stunden Ausfall pro Jahr. Weniger ist für geschäftskritische Anwendungen nicht akzeptabel. Verkäufer-Lock-in — Wie einfach ist der Wechsel zu einem anderen Anbieter? Gibt es Mindestvertragslaufzeiten? Werden Daten nach Kündigung gelöscht oder können Sie sie mitnehmen?
Google Maps bestimmt die Reihenfolge der lokalen Suchergebnisse anhand von drei Hauptfaktoren: Relevanz (passt Ihr Profil zur Suchanfrage?), Distanz (wie nah ist Ihr Salon am Suchenden?), und Prominenz (wie bekannt und vertrauenswürdig ist Ihr Salon?). Auf Distanz haben Sie keinen Einfluss. Relevanz optimieren Sie durch vollständige Profilangaben: Alle Dienstleistungen listen, korrekte Kategorie wählen, regelmäßig Google Posts veröffentlichen. Prominenz — und hier kommen Bewertungen ins Spiel — ist der größte Hebel: Anzahl der Bewertungen (Quantität), Durchschnittliche Sternebewertung (Qualität), Aktualität der Bewertungen (Frische), Besitzer-Antworten auf Bewertungen (Engagement), Keywords in Bewertungstexten (Relevanz). Ein Salon mit 200 Bewertungen (4,6 Sterne, regelmäßige neue Bewertungen, alle beantwortet) schlägt einen Salon mit 50 Bewertungen (5,0 Sterne) in fast jedem Fall.
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