Shore ist gut — aber nicht für jeden Salon die beste Wahl. Zu teuer? Zu komplex? Kein KI? Hier sind 5 Alternativen.
| Kriterium | term-in | Shore |
|---|---|---|
| Preis ab | €29/Monat | Shore: €39-119 |
| KI-Chat | Ja | Nein |
| SMS | Inklusive | Extra (€0,09/St.) |
| Bewertungen | Automatisch | Nein |
| Kassensystem | Nein (SumUp empfohlen) | Integriert |
| Setup | 5 Minuten | 45-60 Minuten |
Die häufigsten Gründe: Shore ist zu teuer (ab €89 für Vollversion), SMS kosten extra, kein KI-Chat, Setup dauert zu lange, keine automatischen Google-Bewertungen.
1) term-in (€29): KI-Chat, SMS inkl., Bewertungen automatisch. Kein Kassensystem. 2) Planity (€49): Kunden-App, modernes Interface. Kein KI. 3) Fresha (kostenlos+Gebühren): Bei wenig Kartenzahlung günstig. 4) Booksy (€29-49): Stark bei Barbershops, App-Community. 5) Timify (kostenlos Basis): Allzweck, solide Grundfunktion. Alle Preise Stand März 2026.
Wenn Shore Ihnen zu teuer ist und Sie kein Kassensystem brauchen: term-in. Wenn Sie ein Kassensystem brauchen: SumUp (€0) + term-in (€29) = €29 statt €89-119 für Shore. Testen Sie kostenlos und entscheiden Sie selbst.
Sie haben sich entschieden zu wechseln? Checkliste: 1) Neues System einrichten und parallel laufen lassen (1 Woche). 2) Stammkunden per SMS informieren: „Ab sofort noch einfacher buchen auf unserer Website.“ 3) Google Business Profile aktualisieren (Buchungslink). 4) Altes System erst deaktivieren wenn 80% der Buchungen über das neue System laufen. 5) Auf keinen Fall beide Systeme dauerhaft parallel — das verwirrt Kunden. Der gesamte Wechsel dauert erfahrungsgemäß 2-3 Wochen. Die meisten Kunden merken kaum einen Unterschied.
Shore (ehemals Shore.com, jetzt Teil der Telekom-Welt) ist einer der bekanntesten deutschen Anbieter für Terminbuchung und Geschäftsprozesse. Stärken: Deutscher Anbieter mit Servern in Deutschland, DSGVO-konform ohne Zusatzaufwand, breites Funktionsspektrum (Buchung, Kasse, Marketing), guter deutscher Support. Schwächen: Kein KI-Chat (nur klassisches Formular), SMS-Erinnerungen kosten extra (5ct pro SMS), keine automatischen Google-Bewertungsanfragen, Multi-Branchen-Ansatz statt Beauty-Spezialisierung. Shore eignet sich für Salons die ein deutsches Rundum-Paket wollen und auf KI verzichten können. term-in eignet sich für Salons die KI-basierte Buchung, inklusive SMS und automatische Bewertungen priorisieren.
Shore Essential: €39/Monat — Online-Buchung, Kundenmanagement, Basismarketing. Shore Plus: €59/Monat — zusätzlich Kasse, Marketing-Automatisierung. Shore Premium: €69/Monat — Vollpaket mit allen Features. Dazu kommen: SMS-Kosten (5ct/Stück, bei 16 Terminen und 2 SMS: €48/Monat extra), Setup-Gebühr je nach Tarif. term-in Pro: €29/Monat — KI-Chat, SMS inklusive, Bewertungen inklusive. term-in Business: €79/Monat — Multi-Mitarbeiter, erweiterte Features. Gesamtkosten für einen typischen Salon mit einem Mitarbeiter: Shore Plus + SMS = €107/Monat. term-in Pro = €29/Monat. Differenz: €78/Monat, €936/Jahr.
Online-Buchung: Shore bietet ein klassisches Web-Formular, sauber und funktional. term-in bietet einen KI-Chat, der natürliche Sprache versteht. Vorteil term-in: höhere Buchungsrate bei Erstbesuchern. Kasse/Payment: Shore hat ein integriertes Kassensystem mit TSE. term-in nicht — hier brauchen Sie eine separate Kasse. Vorteil Shore für Salons die alles in einem wollen. Marketing: Shore bietet E-Mail-Marketing und Kampagnen. term-in fokussiert auf automatische Google-Bewertungen (wichtiger für lokales SEO). Mehrsprachigkeit: term-in versteht 4 Sprachen nativ. Shore arbeitet einsprachig. In Großstädten mit internationaler Kundschaft ein entscheidender Vorteil für term-in.
Shore ist die bessere Wahl wenn: Sie ein integriertes Kassensystem brauchen (term-in bietet keine Kasse), Sie bereits im Telekom-Ökosystem sind und Synergien nutzen wollen, Sie E-Mail-Marketing-Kampagnen planen, Sie mehrere Standorte zentral verwalten wollen. Shore ist ein solides deutsches Produkt für Salons die einen traditionellen All-in-One-Ansatz bevorzugen. Der Kompromiss: Höhere Kosten, kein KI, keine automatischen Bewertungen. Für Salons deren größtes Problem No-Shows und fehlende Google-Bewertungen sind, bietet term-in die gezieltere (und günstigere) Lösung.
Google Maps bestimmt die Reihenfolge der lokalen Suchergebnisse anhand von drei Hauptfaktoren: Relevanz (passt Ihr Profil zur Suchanfrage?), Distanz (wie nah ist Ihr Salon am Suchenden?), und Prominenz (wie bekannt und vertrauenswürdig ist Ihr Salon?). Auf Distanz haben Sie keinen Einfluss. Relevanz optimieren Sie durch vollständige Profilangaben: Alle Dienstleistungen listen, korrekte Kategorie wählen, regelmäßig Google Posts veröffentlichen. Prominenz — und hier kommen Bewertungen ins Spiel — ist der größte Hebel: Anzahl der Bewertungen (Quantität), Durchschnittliche Sternebewertung (Qualität), Aktualität der Bewertungen (Frische), Besitzer-Antworten auf Bewertungen (Engagement), Keywords in Bewertungstexten (Relevanz). Ein Salon mit 200 Bewertungen (4,6 Sterne, regelmäßige neue Bewertungen, alle beantwortet) schlägt einen Salon mit 50 Bewertungen (5,0 Sterne) in fast jedem Fall.
Sobald ein zweiter Standort dazukommt, ändern sich die Anforderungen an die Software fundamental. Zentrales Dashboard — Ein Überblick über alle Standorte: Auslastung, Umsatz, No-Show-Raten, Bewertungen. Ohne zentrale Übersicht fliegen Sie blind. Einheitliche Buchung — Kunden sollten beim Buchen den Standort wählen können. Idealerweise schlaegt das System den nächsten verfügbaren Termin standortübergreifend vor. Mitarbeiter-Rotation — Kann ein Mitarbeiter an verschiedenen Standorten eingeplant werden? Verhindert das System Doppelbuchungen über Standorte hinweg? Getrennte Auswertung — Umsatz, Kosten, Kundenzahlen pro Standort. Welcher Standort performt besser? Wo muss optimiert werden? Nicht jede Software kann Multi-Standort. Prüfen Sie das bevor Sie expandieren — ein Systemwechsel mit zwei Standorten ist doppelt so aufwendig wie mit einem.
KI-basierte Buchungssysteme unterscheiden sich fundamental von klassischen Formular-Buchungen. Statt „Wählen Sie Dienst → Datum → Uhrzeit → Bestätigen“ schreibt der Kunde: „Hallo, ich hätte gerne einen Termin für Donnerstag Nachmittag zum Schneiden und Färben.“ Die KI versteht die natürliche Sprache, prüft die Verfügbarkeit, und schlägt passende Slots vor. Der Vorteil: Niedrigere Abbruchrate. Formular-basierte Buchungen haben typischerweise 40-60% Abbruchrate (Kunden beginnen den Prozess, brechen aber ab). KI-Chat-Buchungen haben erfahrungsgemäß 15-25% Abbruchrate. Der Grund: Die Interaktion fühlt sich natürlicher an, wie ein Gespräch mit einer Empfangsperson. Besonders für Erstbesucher senkt das die Hürde erheblich. Für Stammkunden die den Prozess kennen ist der Unterschied geringer — beide Systeme funktionieren.
No-Shows verursachen eine Kettenreaktion negativer Effekte die weit über den direkten Umsatzverlust hinausgehen. Mitarbeiter-Motivation: Nichts demotiviert ein Team mehr als leere Stühle bei einem vollen Terminkalender. Die Frustration akkumuliert sich und führt langfristig zu höherer Fluktuation. Kundenservice-Qualität: Wenn Mitarbeiter frustriert sind, leidet die Beratung und Freundlichkeit — ein Teufelskreis der weitere Kunden vertreibt. Planungsunsicherheit: Wie viel Material vorbereiten? Wie viele Mitarbeiter einplanen? No-Shows machen jede Planung zur Lotterie. Finanzdruck: Regelmäßige Umsatzausfälle führen zu finanzieller Anspannung die sich auf Investitionsentscheidungen auswirkt. Der Salon investiert weniger in Weiterbildung, Equipment und Marketing — und verliert dadurch langfristig an Wettbewerbsfähigkeit. Die Gesamtkosten eines No-Shows liegen konservativ beim 2,5-fachen des direkten Umsatzverlusts.
1) Personalisierung — Kunden wollen individuelle Beratung basierend auf ihrem Haar-/Hauttyp, Lebensstil und Vorlieben. KI-Tools können dabei helfen. 2) Nachhaltigkeit — Vegane Produkte, weniger Plastik, Energieeffizienz. Kunden fragen aktiv danach und sind bereit mehr zu zahlen. 3) Hybrid-Modelle — Online-Beratung vor dem Termin, Tutorial-Videos nach dem Termin, digitale Pflegepläne. Der Kundenservice endet nicht mehr an der Salontür. 4) Subscription-Modelle — Monatliche Flatrates statt Einzelpreise: „€89/Monat für unbegrenzt Schnitt und Pflege.“ Sichert regelmäßigen Umsatz und Kundenbindung. 5) Technologie-Integration — Augmented Reality für Frisur-Vorschauen, KI-gesteuerte Terminplanung, automatisierte Kundenkommunikation. Salons die früh auf diese Trends setzen positionieren sich als Innovationsführer in ihrem lokalen Markt — und ziehen die zahlungskräftigste Kundschaft an.
Aus Kundensicht zählen andere Dinge als aus Salon-Sicht. Kundenbefragungen zeigen die Top-5-Wünsche: 1) Sofortige Verfügbarkeitsanzeige — Kunden wollen sehen welche Slots frei sind, ohne anrufen zu müssen. 92% brechen ab wenn sie ein Kontaktformular statt einer Echtzeitbuchung sehen. 2) Mobile Buchung — 85% buchen vom Smartphone. Jedes System das auf Mobile nicht perfekt funktioniert verliert die Hälfte der Buchungen. 3) Buchungsbestätigung sofort — per SMS oder E-Mail, innerhalb von Sekunden. Keine „Wir melden uns“-Nachrichten. 4) Einfache Stornierung — Ein Link, ein Klick, fertig. 5) Keine App-Installation — Kunden wollen nicht für jeden Friseur eine eigene App installieren. Webbasierte Lösungen performen besser. Messen Sie jedes System an diesen fünf Kriterien — nicht an der Feature-Liste des Herstellers.
Nicht jeder Termin hat das gleiche No-Show-Risiko. Typische Muster die sich in Salondaten zeigen: Montag-Morgen-Termine haben 30% höhere No-Show-Raten als Mittwoch-Nachmittag. Ersttermine (Neukunden) haben doppelt so hohe No-Show-Raten wie Stammkunden-Termine. Termine die mehr als 2 Wochen im Voraus gebucht wurden haben 40% höhere No-Show-Raten als kurzfristige Buchungen. Regentage erhöhen die No-Show-Rate um 15-20%. Was können Sie mit diesen Daten tun? Montag-Morgen-Slots strategisch überbuchen (einen Extra-Termin einplanen der wahrscheinlich ausfaellt). Neukunden eine zusätzliche Bestätigungs-SMS 48h vorher schicken. Langfristige Buchungen mit drei statt zwei Erinnerungen versehen. An Regentagen proaktiv anrufen und Bestätigung einholen. Mit diesen Strategien können Sie die No-Show-Rate um weitere 20-30% senken — zusätzlich zu den SMS-Erinnerungen.
Salon A (Hamburg, 3 Mitarbeiter): Vor der Digitalisierung 18% No-Show-Rate, €28.000 Jahresverlust. Nach Einführung von SMS-Erinnerungen und Online-Buchung: 6% No-Show-Rate, €9.300 Jahresverlust. Netto-Ersparnis: €18.700 pro Jahr bei €348 Systemkosten (term-in Pro). Salon B (München, 5 Mitarbeiter): Premium-Salon mit hohem Durchschnittspreis (€85). No-Show-Rate vorher: 12%. Jahresverlust: €39.000. Nach Einführung von SMS + Anzahlungssystem für Premium-Behandlungen: 3% No-Show-Rate. Jahresverlust: €9.750. Netto-Ersparnis: €29.250. Salon C (Berlin, Solo-Friseurin): Einpersonensalon, 10 Termine pro Tag. No-Show-Rate: 25%. Jeder No-Show bedeutete 30 Minuten nichts tun bei laufenden Fixkosten. Nach Einführung von Online-Buchung mit doppelter SMS: 7% No-Show-Rate. Gewonnene produktive Stunden pro Monat: 12. Zusatzumsatz: €750 monatlich.
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