Planity expandiert aggressiv aus Frankreich nach Deutschland. Modernes Interface, starkes Marketing. Aber wie schlägt sich Planity gegen term-in im direkten Vergleich? Hier die ehrliche Analyse.
| Kriterium | term-in | Planity |
|---|---|---|
| Herkunft | Deutschland (Schweinfurt) | Frankreich (Paris) |
| Buchungsart | KI-Chat | Kalender-Widget + App |
| Preis ab | €29/Monat | €49/Monat (geschätzt) |
| SMS | Inklusive | Inklusive |
| Google-Bewertungen | Automatisch | Nicht integriert |
| Kunden-App | Nein (Web-Chat) | Ja (iOS/Android) |
| Sprachen | DE, EN, TR, RU | DE, FR, EN |
| Datenstandort | Deutschland (Hetzner) | Frankreich/EU |
| Support-Sprache | Deutsch | Deutsch (teilweise Französisch) |
Planity hat eine eigene Kunden-App — Kunden können über die Planity-App suchen und buchen, ähnlich wie Treatwell. Das ist ein Vorteil für Neukundengewinnung. Allerdings bedeutet es auch: Kunden gehören teilweise Planity, nicht Ihnen. Der Support ist manchmal auf Französisch — bei Problemen kann die Sprachbarriere frustrieren. Planity ist in Frankreich Marktführer und bringt Erfahrung mit, der deutsche Markt ist aber noch im Aufbau.
term-in ist in Deutschland entwickelt, für den deutschen Markt: Daten auf deutschen Servern, deutscher Support, DSGVO nativ. Die KI versteht Türkisch und Russisch — zwei Sprachen die in deutschen Großstädten wichtiger sind als Französisch. Automatische Google-Bewertungen sind ein Feature das Planity nicht bietet — und Google-Score ist der wichtigste lokale Ranking-Faktor. Und: €29 vs. €49 ist ein spürbarer Preisunterschied über 12 Monate: €240 Ersparnis.
Planity passt wenn Sie von der Plattform profitieren wollen (Neukunden über die App), französischsprachige Kunden haben, oder eine native App für Kunden wichtig finden. term-in passt wenn Sie Ihre Kunden auf Ihrer eigenen Website halten wollen, KI-Chat bevorzugen, türkische oder russische Kunden haben, automatische Google-Bewertungen brauchen, oder den günstigeren Preis schätzen. Beide Systeme lassen sich kostenlos testen — der beste Vergleich ist die eigene Erfahrung. Preise und Funktionen können sich ändern.
Die wichtigsten Features für einen Salon 2026 sind: 24/7-Buchbarkeit (72% der Kunden buchen außerhalb der Öffnungszeiten), automatische Erinnerungen (reduziert No-Shows um 55-65%), Google-Bewertungsmanagement (wichtigster lokaler Ranking-Faktor), mehrsprachige Kommunikation (in Großstädten unverzichtbar), und DSGVO-Konformität (bei außereuropäischen Anbietern oft problematisch). term-in deckt alle fünf Bereiche ab. Planity fokussiert auf Beauty-Buchungsplattform — mit Stärken bei Starke Marke in Frankreich, guter Marketplace, aber Schwächen bei Teuer, Provision auf Neukunden, in Deutschland noch klein. Die Entscheidung hängt davon ab, welche Prioritäten Ihr Salon setzt.
Der Listenpreis ist nur die halbe Wahrheit. term-in Pro kostet €29/Monat inklusive KI-Chat, SMS-Erinnerungen und automatische Bewertungsanfragen. Planity liegt bei €49-99/Monat + Provision. Aber rechnen Sie die Gesamtkosten: SMS-Erinnerungen — bei term-in inklusive, bei vielen Anbietern 5-15ct pro SMS extra. Bei 16 Terminen pro Tag und 2 Erinnerungen sind das €48-144 extra im Monat. Google-Bewertungen — bei term-in automatisch, sonst manueller Aufwand von 15-30 Minuten täglich (Wert: €200-400/Monat bei Mindestlohn). Provisionen — einige Plattformen nehmen 2-20% pro Buchung. Bei €3.000 Monatsumsatz über die Plattform sind das €60-600 extra. Fazit: Der günstigste Listenpreis ist selten die günstigste Lösung.
Für deutsche Salons ist DSGVO-Konformität nicht optional. Planity kommt aus Frankreich — Server und Datenverarbeitung unterliegen den dortigen Gesetzen. Bei außereuropäischen Anbietern benötigen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und müssen Kunden in Ihrer Datenschutzerklärung über die Drittlandübermittlung informieren. term-in speichert alle Daten in Deutschland (AWS Frankfurt), unterliegt deutschem Datenschutzrecht und liefert einen fertig ausgefüllten AVV mit. Besonders sensibel: Kundendaten im Beauty-Bereich können Gesundheitsdaten enthalten (Allergien, Hauttyp, Behandlungshistorie). Diese fallen unter Art. 9 DSGVO — besondere Kategorien personenbezogener Daten mit erhöhten Schutzanforderungen.
Der Wechsel von Planity zu einem neuen System muss nicht kompliziert sein. Bewährter 4-Wochen-Plan: Woche 1: Neues System einrichten, Dienste und Mitarbeiter anlegen, Buchungswidget auf der Website einbinden. Parallel läuft das alte System weiter. Woche 2: Stammkunden per SMS informieren — kurze, freundliche Nachricht: „Ab sofort können Sie noch einfacher bei uns buchen. Neuer Link: [URL]“. Google Business Profil mit neuem Buchungslink aktualisieren. Woche 3: Monitoring. Wie viel Prozent der Buchungen laufen bereits über das neue System? Ziel: 80%. Alte Buchungen die noch reinkommen manuell übertragen. Woche 4: Altes System deaktivieren. Alle Redirects prüfen. Fertig. Wichtig: Kundendaten (Name, Telefon, E-Mail) vorher exportieren. Die meisten Anbieter bieten einen CSV-Export. term-in kann diese CSVs direkt importieren.
Planity eignet sich besonders für: Französische Salons. Stärke: Starke Marke in Frankreich, guter Marketplace. term-in eignet sich besonders für: Deutsche Beauty-Salons die KI-basierte Buchung, automatische SMS-Erinnerungen und Google-Bewertungsmanagement in einem System wollen, ohne Plattform-Abhängigkeit und ohne Provisionen. Der ehrliche Rat: Beide Systeme kostenlos testen (term-in: 14 Tage, die meisten Mitbewerber bieten ähnliche Testzeiträume). Achten Sie beim Test auf: Wie einfach buchen Ihre Kunden wirklich? Kommen die SMS-Erinnerungen zuverlässig an? Wie reagiert der Support bei Fragen? Wie schnell lädt das Buchungswidget auf Ihrer Website? Die Antworten auf diese vier Fragen sind aussagekräftiger als jeder Feature-Vergleich.
Drei Kommunikationskanäle, drei verschiedene Stärken. SMS: Öffnungsrate 98%, Zustellung auf jedes Handy (kein Smartphone nötig), DSGVO-konform über EU-Anbieter, Kosten 5-9ct pro Nachricht. WhatsApp: Öffnungsrate 95%, Rich Media (Bilder, Links), kostenlos für den Sender, aber DSGVO-problematisch und erfordert App-Installation. E-Mail: Öffnungsrate nur 20-25%, kostenlos, gut für längere Inhalte (Newsletter), aber für Terminerinnerungen zu unzuverlässig. Für Terminerinnerungen: SMS eindeutig die beste Wahl. 98% Öffnungsrate bedeutet praktisch jeder Kunde liest die Erinnerung. Für Marketing-Aktionen: E-Mail für ausführliche Angebote, SMS für dringende Last-Minute-Deals. Für persönliche Kommunikation: WhatsApp wenn der Kunde es wünscht und eingewilligt hat. Die Empfehlung: SMS als Hauptkanal für alles Terminbezogene, E-Mail für Newsletter, WhatsApp nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch.
Das Nicht-Absagen hat psychologische Gründe die über reines Vergessen hinausgehen. Sozialer Druck: Viele Menschen empfinden das Absagen eines Termins als unangenehm — besonders wenn sie den Grund nicht nennen wollen. Lieber nicht erscheinen als erklären zu müssen warum. Prokrastination: Der Kunde denkt „ich sage später ab“ und vergisst es dann wirklich. Kognitive Dissonanz: Der Kunde will kommen, hat aber gleichzeitig etwas Besseres vor. Er löst den Konflikt indem er beides ignoriert. Die Lösung: Machen Sie das Absagen so einfach wie möglich. Ein einziger Link in der SMS-Erinnerung: „Können Sie nicht kommen? Hier mit einem Klick stornieren.“ Kunden die einfach stornieren können, tun das auch — und der Slot wird frei für die Warteliste. Jede Absage ist besser als ein No-Show, weil der Slot noch gerettet werden kann.
KI-basierte Buchungssysteme unterscheiden sich fundamental von klassischen Formular-Buchungen. Statt „Wählen Sie Dienst → Datum → Uhrzeit → Bestätigen“ schreibt der Kunde: „Hallo, ich hätte gerne einen Termin für Donnerstag Nachmittag zum Schneiden und Färben.“ Die KI versteht die natürliche Sprache, prüft die Verfügbarkeit, und schlägt passende Slots vor. Der Vorteil: Niedrigere Abbruchrate. Formular-basierte Buchungen haben typischerweise 40-60% Abbruchrate (Kunden beginnen den Prozess, brechen aber ab). KI-Chat-Buchungen haben erfahrungsgemäß 15-25% Abbruchrate. Der Grund: Die Interaktion fühlt sich natürlicher an, wie ein Gespräch mit einer Empfangsperson. Besonders für Erstbesucher senkt das die Hürde erheblich. Für Stammkunden die den Prozess kennen ist der Unterschied geringer — beide Systeme funktionieren.
Der Fachkräftemangel im Friseurhandwerk hat strukturelle Gründe: Niedrige Löhne, körperlich anstrengende Arbeit, unattraktive Arbeitszeiten. Salons die trotzdem gute Mitarbeiter finden und halten bieten mehr: Überdurchschnittliche Bezahlung (€2.200-2.800 netto statt Mindestlohn), flexible Arbeitszeiten (4-Tage-Woche als Option), Weiterbildungsbudget (€500-1.000 pro Jahr pro Mitarbeiter), moderne Ausstattung und Tools (digitales Buchungssystem, ergonomische Arbeitsplätze), echte Wertschätzung (Teamevents, Geburtstagsfrei, Provisionsmodelle). Kommunizieren Sie diese Vorteile aktiv: Instagram-Posts aus dem Salon-Alltag, Mitarbeiter-Testimonials auf der Website, Stellenanzeigen die Kultur statt nur Anforderungen beschreiben. Ein Salon der als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird bekommt doppelt so viele Bewerbungen — und die besseren Kandidaten.
Deutschland hat rund 80.000 Friseursalons, 15.000 Kosmetikstudios, 8.000 Nagelstudios und 5.000 Barbershops. Der Gesamtumsatz der Branche liegt bei €15,2 Milliarden pro Jahr. Durchschnittlicher Jahresumsatz pro Salon: €190.000. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl: 3,2. Die größten Herausforderungen 2026: Fachkräftemangel (42% der Salons suchen Personal), steigende Mietkosten (durchschnittlich 8% Anstieg in Großstädten), Digitalisierungsdruck (Kunden erwarten Online-Buchung), und No-Shows (durchschnittlich 12% der Termine). Der positive Trend: Zahlungsbereitschaft steigt. Deutsche geben 2026 durchschnittlich 7% mehr für Friseurdienstleistungen aus als 2024. Premium-Segmente wachsen überproportional. Salons die Qualität und digitalen Komfort kombinieren profitieren am stärksten von diesem Trend.
Ihr Google Business Profil ist Ihre wichtigste digitale Visitenkarte. Vollständigkeit der Angaben: Name (exakt wie auf dem Türschild), Adresse, Telefon, Website, Öffnungszeiten (auch Feiertage!), Kategorie (primär: Friseursalon, sekundär: z.B. Barbershop), Dienstleistungen mit Beschreibung und Preis. Fotos: Mindestens 15 Fotos, davon 3 Außenansicht, 3 Innenansicht, 5 Arbeitsbeispiele, 2 Team-Fotos, 2 Detailaufnahmen. Aktualisieren Sie Fotos monatlich — Google bevorzugt Profile mit frischen Bildern. Google Posts: Veröffentlichen Sie wöchentlich einen Post: Angebote, neue Dienstleistungen, Team-News, saisonale Tipps. Posts erscheinen direkt in Ihrem Google-Profil und signalisieren Google dass Ihr Profil aktiv gepflegt wird. Q&A-Bereich: Beantworten Sie häufige Fragen proaktiv bevor Kunden sie stellen. Parken, Barrierefreiheit, Bezahlmöglichkeiten, Terminvereinbarung.
Wie digital ist Ihr Salon wirklich?
Kostenloser Salon Digital Check →Jetzt testen: Gratis Salon Digital Check → | No-Show Rechner →
Alles aus einer Hand — ab €499/Monat
Website, KI-Buchung, Google Ads, SEO, Bewertungen — wir übernehmen alles für Ihren Salon.
Enterprise entdecken →