Startseite → term-in vs Fresha 2026: Ehrlicher Vergleich

term-in vs Fresha: Vergleich 2026

Fresha wirbt mit „kostenlos für immer“. Klingt verlockend — aber was kostet es wirklich? Und wie vergleicht sich das mit term-in? Hier die ehrliche Aufschlüsselung.

Kriteriumterm-inFresha
Grundgebühr€29/Monat€0 (kostenlos)
Kartenzahlungs-GebührKeine (separate Kasse)2,19% + €0,20 pro Transaktion
SMS-KostenInklusive€0,01-0,02 pro SMS
BuchungsartKI-ChatKalender + Marktplatz
Google-BewertungenAutomatischNicht integriert
DatenstandortDeutschlandUK/USA
SprachenDE, EN, TR, RUEN, DE (teilweise)
ProduktverkäufeNicht integriertJa (mit Gebühren)

Das „Kostenlos“-Problem

Fresha ist kostenlos in der Grundversion — aber finanziert sich über Transaktionsgebühren. Bei Kartenzahlung: 2,19% + €0,20 pro Transaktion. Bei €40 Durchschnittspreis: €1,08 pro Buchung. Bei 15 Kartenzahlungen pro Tag: €16,20 täglich, €389 pro Monat. Dazu SMS-Kosten: ca. €20-40/Monat. Effektive monatliche Kosten: €400-430. term-in: €29/Monat, alles inklusive. Die Kasse (SumUp) kostet 1,39% ohne Grundgebühr = ca. €195/Monat bei gleichem Volumen. Gesamt: €224 vs. €430. „Kostenlos“ ist in diesem Fall teurer. Hinweis: Diese Rechnung basiert auf Annahmen und kann je nach Nutzung variieren.

Datenschutz: UK/USA vs. Deutschland

Fresha ist ein britisches Unternehmen mit Servern in UK und USA. Seit Brexit ist UK kein EU-Land mehr — die Datensicherheit ist anders geregelt als in der EU. Für DSGVO-bewusste Salonbesitzer kann das relevant sein. term-in speichert alle Daten auf deutschen Servern (Hetzner, Gunzenhausen) — strengster Datenschutz. Für Salons die Wert auf DSGVO-Konformität legen, ist das ein klarer Vorteil.

Fresha Marketplace: Vorteil oder Falle?

Fresha hat einen eigenen Marketplace — Kunden können über Fresha nach Salons suchen. Das bringt Neukunden, aber: Diese Kunden gehören Fresha, nicht Ihnen. Ähnlich wie bei Treatwell: Sie bauen Abhängigkeit auf. Mit term-in buchen Kunden auf IHRER Website — die Beziehung gehört Ihnen. Google-Bewertungen stärken IHR Profil, nicht das einer Plattform.

Ehrliches Fazit

Fresha ist eine gute Wahl für Salons die ein kostenloses Basissystem brauchen und wenig Kartenzahlungen haben. Sobald Kartenzahlungen zunehmen, wird Fresha deutlich teurer als term-in. Für Salons die KI-Chat, automatische Bewertungen, Mehrsprachigkeit und deutsche Datenspeicherung priorisieren, ist term-in die bessere Wahl. Testen Sie beide und entscheiden Sie selbst.

Detaillierter Feature-Vergleich: Was zählt für Salons 2026

Die wichtigsten Features für einen Salon 2026 sind: 24/7-Buchbarkeit (72% der Kunden buchen außerhalb der Öffnungszeiten), automatische Erinnerungen (reduziert No-Shows um 55-65%), Google-Bewertungsmanagement (wichtigster lokaler Ranking-Faktor), mehrsprachige Kommunikation (in Großstädten unverzichtbar), und DSGVO-Konformität (bei außereuropäischen Anbietern oft problematisch). term-in deckt alle fünf Bereiche ab. Fresha fokussiert auf Beauty-Marketplace, Payment — mit Stärken bei Kostenloser Grundtarif, gutes Payment-System, aber Schwächen bei 2,19% + 20ct pro Zahlung, Kunden gehören Fresha. Die Entscheidung hängt davon ab, welche Prioritäten Ihr Salon setzt.

Preisvergleich: Versteckte Kosten beachten

Der Listenpreis ist nur die halbe Wahrheit. term-in Pro kostet €29/Monat inklusive KI-Chat, SMS-Erinnerungen und automatische Bewertungsanfragen. Fresha liegt bei €0 Basis + Provision. Aber rechnen Sie die Gesamtkosten: SMS-Erinnerungen — bei term-in inklusive, bei vielen Anbietern 5-15ct pro SMS extra. Bei 16 Terminen pro Tag und 2 Erinnerungen sind das €48-144 extra im Monat. Google-Bewertungen — bei term-in automatisch, sonst manueller Aufwand von 15-30 Minuten täglich (Wert: €200-400/Monat bei Mindestlohn). Provisionen — einige Plattformen nehmen 2-20% pro Buchung. Bei €3.000 Monatsumsatz über die Plattform sind das €60-600 extra. Fazit: Der günstigste Listenpreis ist selten die günstigste Lösung.

DSGVO und Datenschutz: Wo liegen Ihre Kundendaten?

Für deutsche Salons ist DSGVO-Konformität nicht optional. Fresha kommt aus UK — Server und Datenverarbeitung unterliegen den dortigen Gesetzen. Bei außereuropäischen Anbietern benötigen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und müssen Kunden in Ihrer Datenschutzerklärung über die Drittlandübermittlung informieren. term-in speichert alle Daten in Deutschland (AWS Frankfurt), unterliegt deutschem Datenschutzrecht und liefert einen fertig ausgefüllten AVV mit. Besonders sensibel: Kundendaten im Beauty-Bereich können Gesundheitsdaten enthalten (Allergien, Hauttyp, Behandlungshistorie). Diese fallen unter Art. 9 DSGVO — besondere Kategorien personenbezogener Daten mit erhöhten Schutzanforderungen.

Migration: So wechseln Sie ohne Kundenverlust

Der Wechsel von Fresha zu einem neuen System muss nicht kompliziert sein. Bewährter 4-Wochen-Plan: Woche 1: Neues System einrichten, Dienste und Mitarbeiter anlegen, Buchungswidget auf der Website einbinden. Parallel läuft das alte System weiter. Woche 2: Stammkunden per SMS informieren — kurze, freundliche Nachricht: „Ab sofort können Sie noch einfacher bei uns buchen. Neuer Link: [URL]“. Google Business Profil mit neuem Buchungslink aktualisieren. Woche 3: Monitoring. Wie viel Prozent der Buchungen laufen bereits über das neue System? Ziel: 80%. Alte Buchungen die noch reinkommen manuell übertragen. Woche 4: Altes System deaktivieren. Alle Redirects prüfen. Fertig. Wichtig: Kundendaten (Name, Telefon, E-Mail) vorher exportieren. Die meisten Anbieter bieten einen CSV-Export. term-in kann diese CSVs direkt importieren.

Fazit: Für welchen Salontyp eignet sich was?

Fresha eignet sich besonders für: Salons weltweit. Stärke: Kostenloser Grundtarif, gutes Payment-System. term-in eignet sich besonders für: Deutsche Beauty-Salons die KI-basierte Buchung, automatische SMS-Erinnerungen und Google-Bewertungsmanagement in einem System wollen, ohne Plattform-Abhängigkeit und ohne Provisionen. Der ehrliche Rat: Beide Systeme kostenlos testen (term-in: 14 Tage, die meisten Mitbewerber bieten ähnliche Testzeiträume). Achten Sie beim Test auf: Wie einfach buchen Ihre Kunden wirklich? Kommen die SMS-Erinnerungen zuverlässig an? Wie reagiert der Support bei Fragen? Wie schnell lädt das Buchungswidget auf Ihrer Website? Die Antworten auf diese vier Fragen sind aussagekräftiger als jeder Feature-Vergleich.

Langfristige Perspektive: Wohin entwickelt sich der Markt?

Der Markt für Salon-Software konsolidiert sich rapide. 2020 gab es noch über 50 relevante Anbieter in Deutschland. 2026 dominieren die Top 10 über 80% des Marktes. Was bedeutet das für Ihre Entscheidung? Setzen Sie auf Anbieter die wachsen, nicht auf solche die stagnieren — denn stagnierende Anbieter werden früher oder später aufgekauft oder eingestellt. Achten Sie auf die Entwicklungsgeschwindigkeit: Wie oft kommen neue Features? Ein Update pro Quartal ist gut, ein Update pro Jahr ist ein Warnsignal. KI wird zum Standard: Systeme ohne KI-Komponente (natürliche Sprachverarbeitung, intelligente Terminvorschläge, automatische Optimierung) werden in 2-3 Jahren veraltet wirken. Dateneigentum wird zum Differentiator: Plattformen die Kundendaten als ihr Eigentum betrachten verlieren gegen Systeme die dem Salon volle Datenkontrolle geben. Wählen Sie ein System das in 3 Jahren noch relevant sein wird — nicht nur heute.

Was Kunden wirklich von einem Buchungssystem erwarten

Aus Kundensicht zählen andere Dinge als aus Salon-Sicht. Kundenbefragungen zeigen die Top-5-Wünsche: 1) Sofortige Verfügbarkeitsanzeige — Kunden wollen sehen welche Slots frei sind, ohne anrufen zu müssen. 92% brechen ab wenn sie ein Kontaktformular statt einer Echtzeitbuchung sehen. 2) Mobile Buchung — 85% buchen vom Smartphone. Jedes System das auf Mobile nicht perfekt funktioniert verliert die Hälfte der Buchungen. 3) Buchungsbestätigung sofort — per SMS oder E-Mail, innerhalb von Sekunden. Keine „Wir melden uns“-Nachrichten. 4) Einfache Stornierung — Ein Link, ein Klick, fertig. 5) Keine App-Installation — Kunden wollen nicht für jeden Friseur eine eigene App installieren. Webbasierte Lösungen performen besser. Messen Sie jedes System an diesen fünf Kriterien — nicht an der Feature-Liste des Herstellers.

Google-Algorithmus für lokale Suche: So funktioniert das Ranking

Google Maps bestimmt die Reihenfolge der lokalen Suchergebnisse anhand von drei Hauptfaktoren: Relevanz (passt Ihr Profil zur Suchanfrage?), Distanz (wie nah ist Ihr Salon am Suchenden?), und Prominenz (wie bekannt und vertrauenswürdig ist Ihr Salon?). Auf Distanz haben Sie keinen Einfluss. Relevanz optimieren Sie durch vollständige Profilangaben: Alle Dienstleistungen listen, korrekte Kategorie wählen, regelmäßig Google Posts veröffentlichen. Prominenz — und hier kommen Bewertungen ins Spiel — ist der größte Hebel: Anzahl der Bewertungen (Quantität), Durchschnittliche Sternebewertung (Qualität), Aktualität der Bewertungen (Frische), Besitzer-Antworten auf Bewertungen (Engagement), Keywords in Bewertungstexten (Relevanz). Ein Salon mit 200 Bewertungen (4,6 Sterne, regelmäßige neue Bewertungen, alle beantwortet) schlägt einen Salon mit 50 Bewertungen (5,0 Sterne) in fast jedem Fall.

Google Business Profil optimieren: Die komplette Anleitung

Ihr Google Business Profil ist Ihre wichtigste digitale Visitenkarte. Vollständigkeit der Angaben: Name (exakt wie auf dem Türschild), Adresse, Telefon, Website, Öffnungszeiten (auch Feiertage!), Kategorie (primär: Friseursalon, sekundär: z.B. Barbershop), Dienstleistungen mit Beschreibung und Preis. Fotos: Mindestens 15 Fotos, davon 3 Außenansicht, 3 Innenansicht, 5 Arbeitsbeispiele, 2 Team-Fotos, 2 Detailaufnahmen. Aktualisieren Sie Fotos monatlich — Google bevorzugt Profile mit frischen Bildern. Google Posts: Veröffentlichen Sie wöchentlich einen Post: Angebote, neue Dienstleistungen, Team-News, saisonale Tipps. Posts erscheinen direkt in Ihrem Google-Profil und signalisieren Google dass Ihr Profil aktiv gepflegt wird. Q&A-Bereich: Beantworten Sie häufige Fragen proaktiv bevor Kunden sie stellen. Parken, Barrierefreiheit, Bezahlmöglichkeiten, Terminvereinbarung.

Provisionsmodelle: Fair bezahlen und motivieren

Das richtige Provisionsmodell motiviert Mitarbeiter zu mehr Leistung ohne die Teamdynamik zu zerstören. Die gängigsten Modelle: Fixer Stundenlohn + Umsatzprovision (5-15% auf alles über einem Mindestumsatz). Vorteil: Einfach, transparent, motivierend. Nachteil: Kann zu Konkurrenz im Team führen. Fixgehalt + Produktverkaufsprovision (15-25% auf verkaufte Produkte). Vorteil: Fördert Upselling ohne Terminkonkurrenz. Teamprovision (Bonus ab bestimmtem Gesamtumsatz aller Mitarbeiter). Vorteil: Fördert Zusammenarbeit. Nachteil: Trittbrettfahrer-Problem. Empfehlung für die meisten Salons: Faires Fixgehalt als Basis (über Branchendurchschnitt), plus individuelle Produktverkaufsprovision plus Team-Quartalsbonus. Das motiviert individuell und als Team, ohne toxischen Wettbewerb.

SEO für Salons: Keywords die wirklich Traffic bringen

Nicht alle Keywords sind gleich wertvoll. Hochwertige Salon-Keywords (mit Buchungsabsicht): „Friseur [Stadtteil]“, „Friseur in meiner Nähe“, „Friseur online buchen [Stadt]“, „Herrenfriseur [Stadt]“. Diese Keywords haben klare Buchungsintention — der Suchende will einen Termin. Informative Keywords (gut für Blog): „Balayage Kosten“, „Haare spenden wo“, „Frisur für rundes Gesicht“. Diese bringen Traffic aber selten direkte Buchungen. Gut für Markenbekanntheit und Google-Autorität. Vermeiden: Zu generische Keywords („Friseur“ ohne Ort — keine Chance gegen große Portale), zu spezifische Keywords („blonder Balayage Friseur Hinterhof Kreuzberg Dienstag“ — kein Suchvolumen). Die goldene Mitte: 3-5 lokale Keywords auf der Startseite optimieren, 1-2 informative Keywords pro Blog-Artikel.

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