Shore ist der etablierte deutsche Marktführer, Planity der ambitionierte Newcomer aus Frankreich. Beide bieten Salon-Software — aber mit unterschiedlicher Philosophie.
| Kriterium | term-in | Planity |
|---|---|---|
| Herkunft | Deutschland | Frankreich |
| Preis ab | €39/Monat | €49/Monat |
| Kassensystem | Integriert | Nein |
| Kunden-App | Nein | Ja |
| SMS | Extra (€0,09/Stück) | Inklusive |
| Setup | 45-60 Minuten | 20-30 Minuten |
| Support | Deutsch | Deutsch (teils Französisch) |
Shore hat jahrelange Erfahrung im DACH-Markt. Stärken: integriertes Kassensystem, umfangreiche Funktionen, deutscher Support. Das All-in-One-Paket für Salons die alles aus einer Hand wollen.
Planity bringt frischen Wind: Moderne App, schnelles Setup, SMS inklusive. Die Kunden-App bringt zusätzliche Reichweite. Schwäche: Support manchmal auf Französisch, noch nicht so tief im deutschen Markt verwurzelt.
Günstiger als beide (€29 vs €39-49), mit KI-Chat statt Kalender, und automatischen Google-Bewertungen. Kein Kassensystem, keine Kunden-App — dafür fokussiert auf das was Buchungen bringt. Testen Sie alle drei kostenlos.
Sie haben sich entschieden zu wechseln? Checkliste: 1) Neues System einrichten und parallel laufen lassen (1 Woche). 2) Stammkunden per SMS informieren: „Ab sofort noch einfacher buchen auf unserer Website.“ 3) Google Business Profile aktualisieren (Buchungslink). 4) Altes System erst deaktivieren wenn 80% der Buchungen über das neue System laufen. 5) Auf keinen Fall beide Systeme dauerhaft parallel — das verwirrt Kunden. Der gesamte Wechsel dauert erfahrungsgemäß 2-3 Wochen. Die meisten Kunden merken kaum einen Unterschied.
Achten Sie auf Vertragslaufzeiten. Manche Anbieter binden Sie für 12-24 Monate — wenn das System nicht passt, zahlen Sie trotzdem. term-in hat keine Mindestlaufzeit: Monatlich kündbar, jederzeit. Das zwingt uns besser zu sein — weil Sie jederzeit wechseln können. Bei Anbietern mit langen Laufzeiten: Fragen Sie VORHER nach Kündigungsfristen und testen Sie ausführlich bevor Sie unterschreiben.
Shore (ehemals Shore.com, jetzt Teil der Telekom-Welt) ist einer der bekanntesten deutschen Anbieter für Terminbuchung und Geschäftsprozesse. Stärken: Deutscher Anbieter mit Servern in Deutschland, DSGVO-konform ohne Zusatzaufwand, breites Funktionsspektrum (Buchung, Kasse, Marketing), guter deutscher Support. Schwächen: Kein KI-Chat (nur klassisches Formular), SMS-Erinnerungen kosten extra (5ct pro SMS), keine automatischen Google-Bewertungsanfragen, Multi-Branchen-Ansatz statt Beauty-Spezialisierung. Shore eignet sich für Salons die ein deutsches Rundum-Paket wollen und auf KI verzichten können. term-in eignet sich für Salons die KI-basierte Buchung, inklusive SMS und automatische Bewertungen priorisieren.
Shore Essential: €39/Monat — Online-Buchung, Kundenmanagement, Basismarketing. Shore Plus: €59/Monat — zusätzlich Kasse, Marketing-Automatisierung. Shore Premium: €69/Monat — Vollpaket mit allen Features. Dazu kommen: SMS-Kosten (5ct/Stück, bei 16 Terminen und 2 SMS: €48/Monat extra), Setup-Gebühr je nach Tarif. term-in Pro: €29/Monat — KI-Chat, SMS inklusive, Bewertungen inklusive. term-in Business: €79/Monat — Multi-Mitarbeiter, erweiterte Features. Gesamtkosten für einen typischen Salon mit einem Mitarbeiter: Shore Plus + SMS = €107/Monat. term-in Pro = €29/Monat. Differenz: €78/Monat, €936/Jahr.
Online-Buchung: Shore bietet ein klassisches Web-Formular, sauber und funktional. term-in bietet einen KI-Chat, der natürliche Sprache versteht. Vorteil term-in: höhere Buchungsrate bei Erstbesuchern. Kasse/Payment: Shore hat ein integriertes Kassensystem mit TSE. term-in nicht — hier brauchen Sie eine separate Kasse. Vorteil Shore für Salons die alles in einem wollen. Marketing: Shore bietet E-Mail-Marketing und Kampagnen. term-in fokussiert auf automatische Google-Bewertungen (wichtiger für lokales SEO). Mehrsprachigkeit: term-in versteht 4 Sprachen nativ. Shore arbeitet einsprachig. In Großstädten mit internationaler Kundschaft ein entscheidender Vorteil für term-in.
Shore ist die bessere Wahl wenn: Sie ein integriertes Kassensystem brauchen (term-in bietet keine Kasse), Sie bereits im Telekom-Ökosystem sind und Synergien nutzen wollen, Sie E-Mail-Marketing-Kampagnen planen, Sie mehrere Standorte zentral verwalten wollen. Shore ist ein solides deutsches Produkt für Salons die einen traditionellen All-in-One-Ansatz bevorzugen. Der Kompromiss: Höhere Kosten, kein KI, keine automatischen Bewertungen. Für Salons deren größtes Problem No-Shows und fehlende Google-Bewertungen sind, bietet term-in die gezieltere (und günstigere) Lösung.
No-Shows verursachen eine Kettenreaktion negativer Effekte die weit über den direkten Umsatzverlust hinausgehen. Mitarbeiter-Motivation: Nichts demotiviert ein Team mehr als leere Stühle bei einem vollen Terminkalender. Die Frustration akkumuliert sich und führt langfristig zu höherer Fluktuation. Kundenservice-Qualität: Wenn Mitarbeiter frustriert sind, leidet die Beratung und Freundlichkeit — ein Teufelskreis der weitere Kunden vertreibt. Planungsunsicherheit: Wie viel Material vorbereiten? Wie viele Mitarbeiter einplanen? No-Shows machen jede Planung zur Lotterie. Finanzdruck: Regelmäßige Umsatzausfälle führen zu finanzieller Anspannung die sich auf Investitionsentscheidungen auswirkt. Der Salon investiert weniger in Weiterbildung, Equipment und Marketing — und verliert dadurch langfristig an Wettbewerbsfähigkeit. Die Gesamtkosten eines No-Shows liegen konservativ beim 2,5-fachen des direkten Umsatzverlusts.
Drei Kommunikationskanäle, drei verschiedene Stärken. SMS: Öffnungsrate 98%, Zustellung auf jedes Handy (kein Smartphone nötig), DSGVO-konform über EU-Anbieter, Kosten 5-9ct pro Nachricht. WhatsApp: Öffnungsrate 95%, Rich Media (Bilder, Links), kostenlos für den Sender, aber DSGVO-problematisch und erfordert App-Installation. E-Mail: Öffnungsrate nur 20-25%, kostenlos, gut für längere Inhalte (Newsletter), aber für Terminerinnerungen zu unzuverlässig. Für Terminerinnerungen: SMS eindeutig die beste Wahl. 98% Öffnungsrate bedeutet praktisch jeder Kunde liest die Erinnerung. Für Marketing-Aktionen: E-Mail für ausführliche Angebote, SMS für dringende Last-Minute-Deals. Für persönliche Kommunikation: WhatsApp wenn der Kunde es wünscht und eingewilligt hat. Die Empfehlung: SMS als Hauptkanal für alles Terminbezogene, E-Mail für Newsletter, WhatsApp nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch.
Das Nicht-Absagen hat psychologische Gründe die über reines Vergessen hinausgehen. Sozialer Druck: Viele Menschen empfinden das Absagen eines Termins als unangenehm — besonders wenn sie den Grund nicht nennen wollen. Lieber nicht erscheinen als erklären zu müssen warum. Prokrastination: Der Kunde denkt „ich sage später ab“ und vergisst es dann wirklich. Kognitive Dissonanz: Der Kunde will kommen, hat aber gleichzeitig etwas Besseres vor. Er löst den Konflikt indem er beides ignoriert. Die Lösung: Machen Sie das Absagen so einfach wie möglich. Ein einziger Link in der SMS-Erinnerung: „Können Sie nicht kommen? Hier mit einem Klick stornieren.“ Kunden die einfach stornieren können, tun das auch — und der Slot wird frei für die Warteliste. Jede Absage ist besser als ein No-Show, weil der Slot noch gerettet werden kann.
Eine Salon-Website die keine Kunden bringt hat fast immer dieselben Schwächen. Mobile Ladezeit über 3 Sekunden — 53% der mobilen Besucher verlassen eine Website die länger lädt. Testen Sie mit Google PageSpeed Insights. Kein sichtbarer Buchungsbutton — Der Call-to-Action muss ohne Scrollen sichtbar sein. „Jetzt buchen“ in Kontrastfarbe, mindestens 44x44 Pixel. Preise fehlen — 78% der Salonkunden wollen Preise sehen bevor sie buchen. Salons die Preise verstecken verlieren diese Kunden an transparentere Wettbewerber. Keine echten Fotos — Stockfotos werden sofort erkannt und zerstören Vertrauen. Eigene Fotos von echten Arbeiten, dem Team, dem Salon. Fehlende Google-Bewertungs-Integration — Zeigen Sie Ihre Google-Bewertungen direkt auf der Website. Social Proof konvertiert unentschlossene Besucher. Jedes dieser Elemente kostet Sie messbar Kunden. Beheben Sie sie in dieser Reihenfolge — die mit dem größten Impact zuerst.
Bei einer Kassenprüfung (Kassennachschau) kommt der Prüfer unangekündigt. Was er sehen will: TSE-Export der letzten Monate, Lückenlosigkeit der Belegnummern (fehlende Nummern sind ein Alarmsignal), Tagesabschlüsse (Z-Berichte), Stornierungsquote (ungewöhnlich hohe Stornos deuten auf Manipulation), Verhältnis Bar zu Kartenzahlung. Die häufigsten Fehler die zu Nachzahlungen führen: Fehlende Einzelaufzeichnungen (nur Tagessummen statt Einzelbons), Lücken in der Belegnummernfolge, Keine TSE installiert, Kassenbuch nicht tagesaktuell geführt. Die Konsequenz bei Mängeln: Das Finanzamt darf den Umsatz schätzen — und schätzt immer nach oben. Eine Schätzung von 20-40% über dem tatsächlichen Umsatz ist keine Seltenheit. Bei €150.000 Jahresumsatz und 30% Aufschlag: €45.000 zusätzliches zu versteuerndes Einkommen. Ein ordnungsgemäßes Kassensystem ist die günstigste Versicherung gegen dieses Risiko.
Treatwell, Booksy, Fresha — alle Marketplace-Modelle haben dasselbe Grundproblem: Sie bauen die Marke der Plattform auf, nicht Ihre eigene. Wenn ein Kunde „auf Treatwell“ bucht, verbindet er das positive Erlebnis mit Treatwell, nicht mit Ihrem Salon. Wenn Treatwell morgen die Preise verdoppelt oder den Dienst einstellt, stehen Sie ohne Kundenzugang da. Die nachhaltige Strategie: Eigene Online-Präsenz aufbauen. Eigene Website mit Buchungssystem. Eigene Google-Bewertungen. Eigener Kundenstamm mit Kontaktdaten. Marketplaces können ergänzend sinnvoll sein — als einer von mehreren Kanälen, mit maximal 20% der Buchungen. Aber Ihre Hauptbuchungsquelle sollte immer Ihre eigene Infrastruktur sein. Das ist teurer und aufwendiger kurzfristig, aber die einzige nachhaltige Strategie langfristig.
Deutschland hat rund 80.000 Friseursalons, 15.000 Kosmetikstudios, 8.000 Nagelstudios und 5.000 Barbershops. Der Gesamtumsatz der Branche liegt bei €15,2 Milliarden pro Jahr. Durchschnittlicher Jahresumsatz pro Salon: €190.000. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl: 3,2. Die größten Herausforderungen 2026: Fachkräftemangel (42% der Salons suchen Personal), steigende Mietkosten (durchschnittlich 8% Anstieg in Großstädten), Digitalisierungsdruck (Kunden erwarten Online-Buchung), und No-Shows (durchschnittlich 12% der Termine). Der positive Trend: Zahlungsbereitschaft steigt. Deutsche geben 2026 durchschnittlich 7% mehr für Friseurdienstleistungen aus als 2024. Premium-Segmente wachsen überproportional. Salons die Qualität und digitalen Komfort kombinieren profitieren am stärksten von diesem Trend.
Wie digital ist Ihr Salon wirklich?
Kostenloser Salon Digital Check →Jetzt testen: Gratis Salon Digital Check → | No-Show Rechner →
Alles aus einer Hand — ab €499/Monat
Website, KI-Buchung, Google Ads, SEO, Bewertungen — wir übernehmen alles für Ihren Salon.
Enterprise entdecken →