Treatwell hat ein verlockendes Versprechen: Keine monatlichen Kosten, dafür bringen wir Ihnen Neukunden. Was sie nicht so laut sagen: Für jeden Neukunden zahlen Sie 25-35% Provision. Bei einem Haarschnitt für 45 Euro sind das 11-16 Euro — pro Buchung. Bei 30 Neukunden im Monat zahlen Sie 330-480 Euro. Und das Schlimmste: Wenn Ihre Bestandskunden anfangen über Treatwell zu buchen statt direkt bei Ihnen, zahlen Sie auch für die.
Treatwell funktioniert wie ein Marktplatz — ähnlich wie Amazon für Produkte. Das klingt gut: Sie müssen sich nicht um Marketing kuemmern, die Kunden kommen von selbst. Aber genau wie bei Amazon gibt es einen Haken: Die Kundenbeziehung gehoert Treatwell, nicht Ihnen.
Wenn ein Stammkunde der seit 5 Jahren bei Ihnen ist Treatwell entdeckt und dort bucht, zahlen Sie plötzlich Provision für einen Kunden den Sie längst haben. Treatwell unterscheidet nicht zwischen Neu- und Bestandskunden — Sie zahlen für jede Buchung über die Plattform. Salons berichten dass nach 6 Monaten Treatwell-Nutzung bis zu 40% ihrer Bestandskunden über die Plattform buchen statt direkt. Das sind hunderte Euro Provision für Kunden die ohnehin zu Ihnen gekommen waeren.
Dazu kommt: Wenn Sie Treatwell irgendwann verlassen wollen, nehmen Sie Ihre Kunden nicht mit. Die Kundendaten gehoeren Treatwell. Die Bewertungen bleiben auf der Plattform. Sie fangen bei null an — während Treatwell weiterhin Ihre ehemaligen Kunden an Wettbewerber vermittelt.
term-in ist die modernste Alternative: Statt eines klassischen Kalenders buchen Kunden per KI-Chat. Sie schreiben einfach Morgen 15 Uhr Haare schneiden und die KI versteht, prüft Verfügbarkeit und bucht. Das fuehlt sich für den Kunden an wie eine WhatsApp-Nachricht — nur dass es rund um die Uhr funktioniert.
Kosten: Pro 29 Euro/Monat (1-2 Mitarbeiter), Business 79 Euro/Monat (unbegrenzt). Null Provision, egal wie viele Buchungen. SMS-Erinnerungen inklusive. Google-Bewertungsanfragen inklusive. 14 Tage kostenlos testen.
Staerke: Die KI-Buchung ist einzigartig am Markt. Kunden lieben die natürliche Sprache statt starrer Kalender-Klicks. Die Conversion-Rate liegt 35% höher als bei klassischen Buchungsformularen weil die Hemmschwelle niedriger ist.
Schwaeche: Kein eigener Marktplatz für Neukunden wie Treatwell. Sie müssen Ihre Kunden selbst auf Ihre Buchungsseite bringen — über Google, Instagram oder Ihre Website. Dafür gehoeren alle Kundendaten Ihnen.
Shore ist ein deutsches Unternehmen aus Muenchen und bietet ein umfassendes Paket: Buchung, Kassensystem, Marketing, Kundenverwaltung. Shore ist die richtige Wahl wenn Sie ein integriertes Kassensystem brauchen und bereit sind mehr zu zahlen.
Kosten: Basis 39 Euro/Monat (1 Mitarbeiter), Plus 69 Euro/Monat (bis 5), Premium 99 Euro/Monat. SMS kosten extra (ca. 7 Cent/Stueck). Keine Provision.
Staerke: Das integrierte Kassensystem ist Shores größtes Plus. Wenn Sie Buchung und Kasse in einem System wollen, ist Shore eine gute Wahl. Dazu solide Marketingtools und ein deutsches Support-Team.
Schwaeche: Teurer als term-in besonders mit SMS-Kosten. Die Buchungsoberflaeche ist ein klassischer Kalender — funktional aber nicht besonders innovativ. Kein KI-Feature.
Planity kommt aus Frankreich und waechst in Deutschland. Aehnliches Modell wie Treatwell (Marktplatz plus eigene Buchung), aber mit einem wichtigeren Unterschied: Für Buchungen über Ihre eigene Website faellt keine Provision an. Nur Marktplatz-Buchungen kosten.
Kosten: Ab 49 Euro/Monat. Keine Provision auf eigene Website-Buchungen. Provision auf Marktplatz-Buchungen (ähnlich wie Treatwell, aber transparenter).
Staerke: Sie können den Marktplatz nutzen UND eigene Buchungen provisionsfrei erhalten. Das ist fairer als Treatwells Modell.
Schwaeche: Noch nicht so etabliert in Deutschland wie Shore oder Treatwell. Support teilweise auf Franzoesisch. Weniger Marktplatz-Reichweite als Treatwell.
Monatliche Kosten (2 Mitarbeiter, 300 Buchungen): Treatwell: 200-500 Euro (Provision), Shore: 69-90 Euro, Planity: 49-120 Euro, term-in: 29-79 Euro.
KI-Buchung: Nur term-in.
SMS-Erinnerungen inklusive: Nur term-in. Alle anderen berechnen extra.
Kassensystem: Nur Shore (integriert).
Marktplatz für Neukunden: Treatwell (gross), Planity (wachsend), Shore und term-in (kein eigener Marktplatz).
Kundendaten gehoeren Ihnen: Shore ja, term-in ja, Planity teilweise, Treatwell nein.
Vertragslaufzeit: term-in monatlich kuendbar, Shore 12 Monate, Planity 12 Monate, Treatwell variabel.
Schritt 1: Exportieren Sie Ihre Kundendaten. Fordern Sie bei Treatwell einen Datenexport an (DSGVO-Recht). Sie erhalten eine Liste aller Kunden mit Kontaktdaten.
Schritt 2: Richten Sie Ihr neues System ein. Bei term-in: 5 Minuten. Dienstleistungen, Zeiten, Mitarbeiter eingeben. Kundendaten importieren.
Schritt 3: Informieren Sie Ihre Kunden. SMS an alle Bestandskunden: Wir haben ein neues, bequemeres Buchungssystem. Buchen Sie ab sofort hier: [Link]. So holen Sie Kunden von Treatwell zurück auf Ihren eigenen Kanal.
Schritt 4: Aktualisieren Sie Google Business. Ersetzen Sie den Treatwell-Link auf Ihrem Google-Profil durch Ihren eigenen Buchungslink.
Schritt 5: Deaktivieren Sie Treatwell. Erst wenn 80% Ihrer Buchungen über das neue System laufen. Das dauert typischerweise 4-6 Wochen.
Ergebnis: Statt 300-500 Euro Provision zahlen Sie 29-79 Euro Flatrate. Sie sparen 220-420 Euro pro Monat — bei besserem Service für Ihre Kunden.
Was passiert mit meinen Treatwell-Bewertungen? Bewertungen auf Treatwell bleiben auf Treatwell. Sie koennen sie nicht mitnehmen. Deshalb ist es wichtig parallel Google-Bewertungen aufzubauen die Ihnen gehoeren und plattformunabhaengig sind. Verliere ich Kunden wenn ich Treatwell kuendige? Erfahrungsgemaess folgen 80-90 Prozent der Stammkunden Ihnen auf den neuen Kanal wenn Sie sie aktiv informieren. Die 10-20 Prozent die nur ueber Treatwell buchen gewinnen Sie ueber Google Maps zurueck.
KI-Buchung, SMS-Erinnerungen, Google-Bewertungen. Keine Kreditkarte, keine Provision.
Jetzt testen →Treatwell ist eine Buchungsplattform — kein reines Salon-Tool. Der fundamentale Unterschied: Kunden buchen auf treatwell.de, nicht auf Ihrer Website. Treatwell bringt Neukunden (positiv), aber diese Kunden gehören Treatwell (negativ). Bei jedem über Treatwell gebuchten Termin zahlen Sie Provision: 20-35% bei Neukunden, 5-10% bei Bestandskunden. Bei einem €50-Service sind das €10-17,50 Provision pro Neukunde. Monatlich bei 30 Treatwell-Buchungen: €300-525 Provision. Dazu kommt die monatliche Gebühr. Treatwell kann sich trotzdem lohnen — aber nur als Ergänzung, nicht als Hauptbuchungskanal.
Die Rechnung muss stimmen: Wenn Sie über Treatwell einen Neukunden gewinnen der zum Stammkunden wird (z.B. 10 weitere Besuche direkt bei Ihnen), hat sich die einmalige Provision gelohnt. Customer Acquisition Cost: €15. Customer Lifetime Value: €400+. ROI: Excellent. Aber: Wenn der Kunde immer über Treatwell bucht (weil er die App nutzt, nicht Ihre Website), zahlen Sie bei jedem Besuch Provision. 10 Besuche à €50 mit 10% Bestandskunden-Provision: €50 Provision. Das ist kein Akquise-Kanal mehr, sondern eine permanente Umsatzsteuer. Die Lösung: Treatwell-Kunden beim ersten Besuch zur Direktbuchung konvertieren. Karte mit QR-Code zur eigenen Buchungsseite, „Nächstes Mal direkt bei uns buchen — sparen Sie Gebühren und wir geben 5% Rabatt.“
Treatwell: + Bringt Neukunden die Sie sonst nicht gefunden hätten. + Professionelle App und Plattform. - Provision bei jedem Termin. - Kunden gehören der Plattform. - Kein Einfluss auf Bewertungen und Ranking. Eigene Online-Buchung (z.B. term-in): + Keine Provision. + Kunden buchen bei Ihnen, Daten gehören Ihnen. + Google-Bewertungen stärken Ihr Profil. + KI-Chat für bessere Conversion. - Sie müssen selbst für Traffic sorgen. Die optimale Strategie für viele Salons: Treatwell als Neukunden-Kanal beibehalten, aber Bestandskunden konsequent auf die eigene Buchung umleiten. So nutzen Sie Treatwells Reichweite ohne in die Provisionsfalle zu tappen.
Phase 1 (Monat 1-2): Eigene Online-Buchung einrichten und parallel zu Treatwell laufen lassen. Website mit Buchungswidget ausstatten. Google Business Profil aktualisieren. Phase 2 (Monat 3-4): Bei jedem Treatwell-Kunden im Salon die eigene Buchung promoten. Visitenkarte mit QR-Code. „5% Rabatt bei Direktbuchung.“ SMS an bestehende Kunden mit neuem Buchungslink. Phase 3 (Monat 5-6): Treatwell-Profil auf weniger Slots reduzieren. Nur noch 20-30% der Kapazität auf Treatwell anbieten, den Rest exklusiv über die eigene Buchung. Phase 4 (ab Monat 7): Entscheidung: Treatwell komplett beenden oder als Neukunden-Kanal mit minimaler Kapazität weiterlaufen lassen. Erfahrungswert: 60-70% der Treatwell-Kunden wechseln innerhalb von 3 Monaten zur Direktbuchung.
Jedes Buchungssystem hat Kosten die nicht auf der Preisseite stehen. Einarbeitungszeit: Wie lange braucht Ihr Team um das System zu beherrschen? 2 Stunden oder 2 Wochen? Bei 3 Mitarbeitern und €15/h sind 8 Stunden Einarbeitung = €360 einmalige versteckte Kosten. Kundenverlust während der Umstellung: Erfahrungsgemäß gehen bei einem Systemwechsel 5-10% der Buchungen vorübergehend verloren. Bei €5.000 Monatsumsatz sind das €250-500 Verlust im Umstellungsmonat. Support-Qualität: Wenn das System ausfällt und der Support erst nach 48 Stunden antwortet, ist das teurer als jede Monatsgebühr. Export-Lock-in: Können Sie Ihre Kundendaten exportieren wenn Sie wechseln wollen? Manche Anbieter machen den Export absichtlich schwer. Prüfen Sie das VOR dem Vertragsabschluss. Vertragslaufzeit: Monatsverträge sind immer flexibler als Jahresverträge — auch wenn der Jahrespreis günstiger aussieht.
Das richtige Provisionsmodell motiviert Mitarbeiter zu mehr Leistung ohne die Teamdynamik zu zerstören. Die gängigsten Modelle: Fixer Stundenlohn + Umsatzprovision (5-15% auf alles über einem Mindestumsatz). Vorteil: Einfach, transparent, motivierend. Nachteil: Kann zu Konkurrenz im Team führen. Fixgehalt + Produktverkaufsprovision (15-25% auf verkaufte Produkte). Vorteil: Fördert Upselling ohne Terminkonkurrenz. Teamprovision (Bonus ab bestimmtem Gesamtumsatz aller Mitarbeiter). Vorteil: Fördert Zusammenarbeit. Nachteil: Trittbrettfahrer-Problem. Empfehlung für die meisten Salons: Faires Fixgehalt als Basis (über Branchendurchschnitt), plus individuelle Produktverkaufsprovision plus Team-Quartalsbonus. Das motiviert individuell und als Team, ohne toxischen Wettbewerb.
Treatwell nimmt 25-35 Prozent Provision pro Buchung ueber ihren Marktplatz. Rechnen wir: Ein Salon mit 200 Treatwell-Buchungen pro Monat bei einem Durchschnittspreis von 50 Euro macht 10.000 Euro Umsatz. Davon gehen 2.500-3.500 Euro an Treatwell. Das sind 30.000-42.000 Euro im Jahr die nicht in Ihrem Salon landen. Fuer dieses Geld koennten Sie: Einen halben Mitarbeiter bezahlen. Ihren Salon renovieren. Oder 3 Jahre lang term-in Enterprise nutzen und alle Kunden gehoeren Ihnen.
Der Gegenargument von Treatwell: Wir bringen Ihnen Neukunden. Das stimmt, aber pruefen Sie Ihre Zahlen: Wie viele Ihrer Treatwell-Buchungen sind echte Neukunden vs. Stammkunden die ueber die App buchen weil es bequem ist? Oft sind 60-70 Prozent der Treatwell-Buchungen Stammkunden die Sie auch ohne Treatwell behalten wuerden.
Der groesste Fear beim Treatwell-Wechsel: Was wenn meine Kunden nur ueber Treatwell buchen? Die Realitaet: Ihre Kunden sind loyal zu IHNEN, nicht zu Treatwell. Informieren Sie sie per SMS ueber den neuen Buchungsweg, bieten Sie einen einmaligen Rabatt von 10 Prozent auf die erste Buchung ueber das neue System, und innerhalb von 4 Wochen haben 80-90 Prozent Ihrer Stammkunden gewechselt. Die Neukunden die wirklich nur ueber Treatwell kommen, gewinnen Sie ueber Google Maps und Instagram zurueck, ohne 30 Prozent Provision.
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