Die kurze Antwort: zwischen 0 und 99 Euro pro Monat, je nach Funktionsumfang und Anbieter. Die ehrliche Antwort: Die monatliche Gebühr ist nur ein Teil der Geschichte. Provisionen, SMS-Kosten, Einrichtungsgebühren und Vertragslaufzeiten machen den tatsaechlichen Preis oft doppelt so hoch wie angegeben.
Google Business Profile bietet eine kostenlose Buchungsfunktion über die Google-Suche. Der Haken: Sie ist sehr eingeschraenkt — keine automatischen Erinnerungen, keine Kundenverwaltung, und die Buchung ist nur über Google sichtbar, nicht auf Ihrer Website. Für den Einstieg brauchbar, aber schnell an Grenzen.
Einige Anbieter bieten Gratis-Versionen mit starken Einschraenkungen: maximal 50 Buchungen/Monat, nur 1 Mitarbeiter, keine SMS-Erinnerungen. Diese Versionen sind Marketing-Instrumente — sie sollen Sie zum kostenpflichtigen Upgrade bewegen. Für einen Salon mit regelmäßigem Kundenstrom reichen sie nicht.
In dieser Kategorie finden Sie brauchbare Lösungen für Solo-Unternehmer oder kleine Salons mit 1-2 Mitarbeitern. term-in Pro bei 29 Euro/Monat ist hier die funktionsreichste Option: KI-Chat-Buchung, SMS-Erinnerungen inklusive, Google-Bewertungsanfragen, für bis zu 2 Mitarbeiter. Andere Anbieter in dieser Preisklasse bieten meist nur einen Standard-Kalender ohne SMS.
Die Mittelklasse für Salons mit 2-5 Mitarbeitern. Shore Plus (69 Euro), Planity (49 Euro). Hier bekommen Sie erweiterte Features: Mehrere Mitarbeiter, detailliertere Statistiken, teilweise Marketing-Tools. SMS-Erinnerungen sind oft nicht inklusive und kosten 5-9 Cent extra pro Nachricht.
Für größere Salons mit 5+ Mitarbeitern und komplexen Anforderungen. term-in Business (79 Euro) bietet unbegrenzte Mitarbeiter mit KI-Buchung und SMS inklusive. Shore Premium (99 Euro) bietet Kassensystem und Marketing-Suite. In dieser Kategorie erhalten Sie Vollausstattung — aber prüfen Sie ob Sie alle Features wirklich brauchen.
Provisionen: Treatwell berechnet 25-35% auf jede Buchung. Bei 20 Neukunden/Monat a 50 Euro sind das 250-350 Euro — zusaetzlich zur monatlichen Gebühr (falls vorhanden). Das ist die teuerste Form der Online-Buchung, auch wenn sie auf den ersten Blick kostenlos wirkt.
SMS-Kosten: Bei den meisten Anbietern (ausser term-in) kosten SMS-Erinnerungen extra. 5-9 Cent pro SMS, bei 300 Buchungen/Monat: 15-27 Euro. Klingt wenig, summiert sich aber auf 180-324 Euro/Jahr. Bei term-in sind SMS im Preis inklusive — egal wie viele Buchungen.
Einrichtung und Schulung: Einige Anbieter berechnen 99-499 Euro für Ersteinrichtung und Mitarbeiterschulung. Bei term-in: Einrichtung kostenlos, 5 Minuten, keine Schulung noetig.
Vertragslaufzeiten: 12 oder 24 Monate Mindestlaufzeit bedeutet: Auch wenn das System nicht passt, zahlen Sie weiter. Bei term-in: monatlich kuendbar.
Updates und neue Features: Manche Anbieter berechnen für größere Updates oder neue Module zusaetzliche Gebühren. Bei SaaS-Modellen (monatliche Zahlung) sind Updates normalerweise inklusive — prüfen Sie das aber im Vertrag.
Rechnen wir mit dem günstigsten Szenario: term-in Pro für 29 Euro/Monat.
Einnahmen durch Online-Buchung: Salons berichten von durchschnittlich 23% mehr Neukunden nach Einfuehrung von Online-Buchung. Bei 10 zusaetzlichen Neukunden/Monat a 45 Euro sind das 450 Euro mehr Umsatz.
Einsparung durch weniger No-Shows: SMS-Erinnerungen reduzieren No-Shows um 60%. Bei 5 vermiedenen No-Shows/Monat a 45 Euro sind das 225 Euro geretteter Umsatz.
Zeitersparnis: Weniger Telefonanrufe für Terminvereinbarung spart 3-5 Stunden pro Woche. Bei 15 Euro/Stunde Personalkosten sind das 180-300 Euro/Monat.
Gesamt: 450 + 225 + 240 = 915 Euro Mehrwert pro Monat. Abzueglich 29 Euro Kosten = 886 Euro Nettogewinn. ROI: 3.055%.
Selbst wenn die Zahlen in Ihrem Salon konservativer ausfallen — der ROI von Online-Terminbuchung ist fast immer positiv ab dem ersten Monat. Die Frage ist nicht ob Sie sich Online-Buchung leisten können, sondern ob Sie es sich leisten können darauf zu verzichten.
Solo-Friseur, Umsatz unter 3.000 Euro/Monat: term-in Pro für 29 Euro. Alles inklusive, kein Risiko durch monatliche Kuendbarkeit.
Salon mit 2-4 Mitarbeitern: term-in Business für 79 Euro oder Shore Plus für 69 Euro (wenn Sie ein Kassensystem brauchen). Bei term-in sind SMS inklusive, bei Shore extra.
Grosser Salon mit 5+ Mitarbeitern und Produktverkauf: Shore Premium für 99 Euro (Kassensystem inklusive) oder term-in Business für 79 Euro plus separates Kassensystem (z.B. SumUp ab 0 Euro). Gesamtkosten ähnlich, aber term-in bietet KI-Buchung und SMS inklusive.
KI-Buchung, unbegrenzte SMS-Erinnerungen, Google-Bewertungen. 14 Tage kostenlos.
Jetzt testen →1) Online-Buchung rund um die Uhr — 72% der Buchungen erfolgen außerhalb der Salon-Öffnungszeiten. Ohne 24/7-Buchung verlieren Sie diese Kunden an Wettbewerber. 2) Automatische SMS-Erinnerungen — Reduziert No-Shows um 55-65%, spart €5.000-15.000 pro Jahr. 3) Google-Bewertungsmanagement — Automatische Anfragen nach jedem Termin, der wichtigste lokale SEO-Faktor. 4) Mitarbeiterverwaltung — Individuelle Kalender, Fähigkeiten, Arbeitszeiten, automatische Zuweisung. 5) DSGVO-Konformität — Datenspeicherung in der EU, AVV, Einwilligungsmanagement. Fehlt eine dieser Funktionen, ist die Software für 2026 nicht ausreichend.
Tag 1-2: System auswählen und Account erstellen. Dienstleistungen anlegen mit Dauer und Preis. Mitarbeiter hinzufügen mit Arbeitszeiten. Tag 3-4: Buchungswidget auf der Website einbinden. Google Business Profil mit neuem Buchungslink aktualisieren. SMS-Erinnerungen konfigurieren (24h + 2h vorher). Tag 5-6: Testbuchungen durchführen. Mitarbeiter einweisen. Notfallplan erstellen (was wenn das System ausfällt?). Tag 7: Live-Start. Stammkunden per SMS über neue Buchungsmöglichkeit informieren. Social Media Post. Schild im Salon: „Jetzt auch online buchbar!“. Die ersten 2 Wochen: Parallel noch telefonische Buchungen annehmen, langsam umstellen.
Investition: €29-79/Monat für ein professionelles System. Einsparungen und Mehreinnahmen: No-Show-Reduktion (€300-800/Monat), eingesparte Arbeitszeit für Terminverwaltung (€200-400/Monat), Neukunden durch bessere Google-Sichtbarkeit (€400-1.200/Monat), höhere Auslastung durch 24/7-Buchbarkeit (€200-600/Monat). Konservativ gerechnet: €1.100 Mehrwert pro Monat bei €29 Kosten. Das ist ein ROI von 3.700%. Selbst wenn nur die Hälfte der Effekte eintritt: €550 Mehrwert bei €29 Kosten — immer noch ein ROI von 1.800%. Es gibt wenige Investitionen im Salonbereich mit vergleichbarer Rendite.
Morgens, 7:00 Uhr: Das System hat über Nacht 4 neue Buchungen entgegengenommen. 8:00 Uhr: Automatische SMS-Erinnerungen gehen an alle heutigen Kunden raus. 10:30 Uhr: Ein Kunde storniert per SMS-Link. Innerhalb von 3 Minuten wird der Slot automatisch an den nächsten Kunden auf der Warteliste angeboten. 14:00 Uhr: Nach einem zufriedenen Kundenbesuch geht automatisch eine Google-Bewertungsanfrage raus. 18:00 Uhr: Tagesabschluss — das System zeigt: 16 Termine, 0 No-Shows, 2 neue Bewertungen, 3 Buchungen für morgen. Die Salon-Inhaberin hat keinen einzigen manuellen Verwaltungsschritt gemacht. So sieht Digitalisierung im Alltag aus — nicht als Revolution, sondern als stille Effizienzmaschine im Hintergrund.
Ein Buchungssystem existiert nicht im Vakuum. Es muss mit Ihren bestehenden Tools zusammenarbeiten. Google Kalender: Synchronisiert das System bidirektional mit Google Kalender? Wichtig für Saloninhaber die private und geschäftliche Termine in einem Kalender sehen wollen. Website-Integration: Wie wird das Buchungssystem auf Ihrer Website eingebunden? iFrame, Widget, oder eigene Buchungsseite? Ein Widget das nahtlos in Ihre Website integriert wirkt professioneller als ein Link zu einer externen Seite. Social Media: Kann der Buchungslink direkt in Instagram-Bio und Facebook eingebunden werden? Zahlungssysteme: Integration mit EC-Terminal, SumUp, oder anderen Payment-Lösungen? Buchhaltung: Export-Möglichkeit für den Steuerberater? DATEV-kompatibel? Je mehr Integrationen, desto weniger manuelle Doppelarbeit. Aber Vorsicht: Mehr Integrationen bedeuten auch mehr potenzielle Fehlerquellen und höhere Komplexität.
Die Nutzung von WhatsApp (auch WhatsApp Business) für Kundenkommunikation ist datenschutzrechtlich problematisch. WhatsApp übermittelt Metadaten (wer kommuniziert wann mit wem) an Meta in die USA. Das Telefonbuch des Geschäftshandys wird hochgeladen — inklusive Kontakte die keine WhatsApp-Nutzer sind und nie eingewilligt haben. Die Verarbeitung erfolgt auf Servern außerhalb der EU. Seit dem Schrems-II-Urteil ist die Übermittlung personenbezogener Daten in die USA nur unter strengen Bedingungen zulässig. Was bedeutet das praktisch? Sie brauchen eine dokumentierte Einwilligung jedes einzelnen Kunden bevor Sie ihm über WhatsApp schreiben. Ein pauschales „Ich nutze WhatsApp Business“ reicht nicht. Bei einer Beschwerde oder Prüfung durch die Datenschutzbehörde können Bußgelder drohen. SMS über einen EU-Anbieter ist datenschutzrechtlich die sicherere Alternative.
Der Fachkräftemangel im Friseurhandwerk hat strukturelle Gründe: Niedrige Löhne, körperlich anstrengende Arbeit, unattraktive Arbeitszeiten. Salons die trotzdem gute Mitarbeiter finden und halten bieten mehr: Überdurchschnittliche Bezahlung (€2.200-2.800 netto statt Mindestlohn), flexible Arbeitszeiten (4-Tage-Woche als Option), Weiterbildungsbudget (€500-1.000 pro Jahr pro Mitarbeiter), moderne Ausstattung und Tools (digitales Buchungssystem, ergonomische Arbeitsplätze), echte Wertschätzung (Teamevents, Geburtstagsfrei, Provisionsmodelle). Kommunizieren Sie diese Vorteile aktiv: Instagram-Posts aus dem Salon-Alltag, Mitarbeiter-Testimonials auf der Website, Stellenanzeigen die Kultur statt nur Anforderungen beschreiben. Ein Salon der als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird bekommt doppelt so viele Bewerbungen — und die besseren Kandidaten.
Der Markt für Salon-Software konsolidiert sich rapide. 2020 gab es noch über 50 relevante Anbieter in Deutschland. 2026 dominieren die Top 10 über 80% des Marktes. Was bedeutet das für Ihre Entscheidung? Setzen Sie auf Anbieter die wachsen, nicht auf solche die stagnieren — denn stagnierende Anbieter werden früher oder später aufgekauft oder eingestellt. Achten Sie auf die Entwicklungsgeschwindigkeit: Wie oft kommen neue Features? Ein Update pro Quartal ist gut, ein Update pro Jahr ist ein Warnsignal. KI wird zum Standard: Systeme ohne KI-Komponente (natürliche Sprachverarbeitung, intelligente Terminvorschläge, automatische Optimierung) werden in 2-3 Jahren veraltet wirken. Dateneigentum wird zum Differentiator: Plattformen die Kundendaten als ihr Eigentum betrachten verlieren gegen Systeme die dem Salon volle Datenkontrolle geben. Wählen Sie ein System das in 3 Jahren noch relevant sein wird — nicht nur heute.
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